Das Herz des Reiches

Aus Halbling mach Zwerg und andere Verrücktheiten

22. Pelor

Während Gulper und Elly erstmal ausgiebeig frühstücken und den Tag gemütlich angehen lassen, ist Ezekiel beim Pelor-Orden schon in heller Aufregung. Eine Sonnenscheibe ist des nachts aus dem Tempel gestohlen worden, und offensichtlich haben die Wachen nichts unternommen, um den Diebstahl zu verhindern oder aufzuklären. Eher halbherzig wird Ezekiel darum gebeten, doch bitte nach der entwendeten Scheibe Ausschau zu halten. Man sei kleinere Verluste in letzter Zeit gewohnt. Sofort schickt Ezekiel seinem Mentor einen Falken mit der Bitte, den Orden in der Hauptstadt einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – seiner Meinung nach kann es nicht angehen, dass von Seiten des Ordens so wenig unternommen wird, um den Dieb oder die Diebe zu stellen. Erst nachdem er das erledigt hat, kann er sich reinen Gewissens zum mit der Gruppe verabredeten Treffpunkt vor dem Theater begeben.

Während sich die Gruppe vor dem Theater darüber berät, was als nächstes zu tun sei, entdeckt Elly zwei Gnomen-Barden, die auf der Straße musizieren. Es ist das erste Mal, dass sie Leuten ihrer eigenen Rasse begegnet und dementsprechend fasziniert beobachtet sie die Musiker. Nach einem kleinen Schubs in die richtige Richtung kommt sie mit den beiden ins Gespräch. Sie erfährt, dass es zwar äußerst selten vorkommt, dass ein Gnomenclan eines seiner Kinder aussetzt, es aber doch ab und an passiert, wenn der Clan fürchtet, das Kind könne Unglück über die Gemeinschaft bringen. Es gibt sogar ein Lied über dieses Thema, das allerdings damit endet, dass dem Clan letztlich erst Unglück widerfährt, weil er das Kind verstoßen hat. Der ältere der beiden Gnome zeigt eindeutiges Interesse an Elly und bittet sie für den Abend zu einer Verabredung in ein Gasthaus. Elly möchte sich zwar gerne mit ihm treffen, besteht aber darauf, dass Gulper sie begleitet. Irgendwie ist ihr die ganze Situation nämlich etwas unheimlich.

Nachdem man sich von den beiden Gnomen verabschiedet hat, beschließt Gulper, dass er den Viehmarkt besuchen möchte, zunächst offiziell mit dem Plan, sich einen neuen Hasen als Ersatz für den damals von seinem Bruder abgeschlachteten, heißgeliebten Langohr zuzulegen. Also macht sich die illustre Truppe auf den Weg zum Viehmarkt. Ezekiel und Bo vermuten sofort, dass es nicht bei einem Hasen bleiben wird…und sie sollen Recht behalten. Gulper verliert sein Herz an eine Gargantensau, die dank Ezekiels diplomatischen Bemühungen schlussendlich für günstige 130 Goldstücke zu haben ist.

An Ezekiel nagte aber weiter der Diebstahl diverser Gegenstände aus den Tempeln Pelors und somit beauftragte er mehrere Bettlerkinder sich mal umzuhören ob nicht irgendwas Auffälliges in den letzten Nächten vonstatten ging. Er versprach Ihnen eine kleine Belohnung und die Kinder waren sofort Feuer und Flamme. Während des ganzen Trubels wurde Bo von einem Strassenjungen angesprochen. Ihm wurde die Nachricht übermittelt er möge sich baldigst beim Gildenchef der Diebe im Brückenviertel melden. Er seilte sich also heimlich ab und machte sich auf den Weg in den Gasthof in dem er den Abend zuvor Urdrauk traf. Diesmal fand er aber nicht Urdrauk vor sondern seinen Boss. Der Boss stellte Bo den Auftrag dass er sich doch mal im Aussenviertel umschauen sollte was dort so passiert. Gesagt, getan.

Währenddessen kam ein Strassenjunge zu Ezekiel. Er berichtete von einer Ruine wo das Diebesgut wohl zu Finden sein. Die Truppe machte sich einschliesslich Gulper und der Gargantensau auf den Weg zu dieser Ruine. Ezekiel lief los um die Stadtwache zu holen. Gulper war das aber zu lagnweilig. Somit ging er einfach mal in das Haus und fand einen Bettler vor, der einen Sack voll Diebesgute bewachte. Nach einigen zärtlichen Streicheleinheiten plapperte der Bettler auch dann los und erwähnte den “Führer”, in dessen Auftrag er dort aufpasste. Inszwischen trafen die Wachen vor Ort ein und verhafteten ihn. Dann beschloss die Gruppe um Ezekiel und Gulper am Haus auf den “Führer” zu warten. Aber wiederrum langweilte sich Gulper und zog los um den Führer zu finden. Er schnappte sich einen dahergelaufenen Halunken und zwang ihn, ihn zum Führer zu bringen. Was tat besagter Ganove? Er lockte Gulper in einen Hinterhalt. Sie betraten ein heruntergekommenes Haus wo sechs Armbrustschützen auf sie warteten. Gulpers Reaktion: Er schmiss den Ganoven auf die Armburstschützen und nahm die Beine in die Hand.

Während all dem lief Bo im Aussenviertel herum und wurde bald von zwei “Aufpassern” angesprochen was er dort zu suchen hatte. Er redete sich raus aber irgendwie fand er merkwürdig dass einer der beiden immer wieder fragte ob er nicht seine Cousine besuchen wollte. Bo verneinte und ging seines Weges. Die beiden liessen Bo nicht mehr aus den Augen. Er bemerkte dass immer wenn er sich einer Halblingsdame näherte die beiden zusehens nervöser wurden. Also ging er das Risiko ein und fragte direkt nach dem merkwürdigen Verhalten. So erfuhr er von mehreren verschwundenen Halblingsfrauen. Eine dieser Frauen war die Cousine des eben erwähnten “Aufpassers”. Bo erfuhr dass sie totgestreckt im Hafenbecken umhertrieb. Er velangte den Boss der beiden zu sprechen und wurde zu einem Seilermeister gebracht. Dort erfuhr er warum im Viertel die Stimmung so niedergedrückt war. Er machte sich dann auf den Rückweg und stolperte über einen uralten Zwerg der ihm zuflüsterte “Weiter so”. Bo war irritiert und folgte dem Alten in eine Spelunke wo der Zwerg sich bereits ein Bier bestellt hatte. Bo tat ihm gleich und setzte sich neben den Alten und sprach ihn an – der Zwerg reagierte verängstigt und floh..Bo hinter ihm her. Der Zwerg lief in die nächste Spelunke, neues Spiel, neues Glück. Diesmal reagierte der Zwerg nicht ganz so panisch und erklärte ihm dass er ihn wohl mit einem seiner BRüder verwechselt haben musste. Aber welche Brüder nur? Beim Nachfragen erfuhr Bo nicht mehr viel da das, was der Zwerg zu sagen hatte nur für bestimmte Zwergenohren bestimmt war. Was tat Bo also? Er suchte und fand Thergrim und schleppte ihn mit zu dem Zwerg. Dort erfuhr nach einigem Hin und Her Thergrim etwas über das Aussterben der Zwerge und dass es einen Weg gäbe dies zu ändern. Bzw. gab es zwei Wege, den richtigen und den falschen. Bo überkam ein Geistesblitz. Er hatte die Idee das der falsche Pfad vielleicht der war Halblingsfrauen mittels Magie oder Gewalt zu vergrößernm bwz zu strecken. Thergrim fand die Idee nicht abwegig.

Nachdem der Zwerg seine Weisheit losgeworden war, und es schien so als ob Moradin durch ihn sprach verwandelte sich der ALte in Stein. Nach einer hitzigen Diskussion in vertraulicher Zwergenrunde machten sich Thergrim und Bo auf den Weg zu den anderen. Unterwegs sammelten sie dann Gulper ein der sich etwas verlaufen hatte. An der Ruine angekommen schlug Bo vor sich im Haus gegenüber der Ruine zu verstecken und dort dem Führer aufzulauern. Gulper machte sich auf den Weg den Hintereingang zu bewachen. Durch Zufall fiel Gulper fast in einen Tunnel welcher von der Ruine wegführte. Nach kurzem Überlegen sprangen die Gefährten in den Tunnel um noch einen kurzen Moment ein Licht zu sehen welches sich von der Gruppe entfernte. Nach kurzer Diskussion eilte man hinter dem Licht her, jedoch Acht gebend nicht aufzufallen.

Am Ende des Weges fand sich eine Höhle in der Urdrauk unter schwerer Bewachung irgendein magisches Ritual vollführte in welchem wohl die verschwundenen Dinge aus den Pelortempeln eingeschmolzen wurden. Nach einem kurzen, aber heftigen Kampf war alles niedergemetzelt. Bo hatte heimlich den Ausschlag gegeben Gulpers Laune erheblich zu senken. Gulper stürmte also vor und schlug mit der Axt um sich, so voller Wut dass er keinerlei Rücksicht mehr darauf nehmen konnte auch nur irgendeinen dieser Übeltäter zwecks Befragung überleben zu lassen.

Nach dem Kampf ging es in den Tunnel zurück. Die Gruppe fand eine Höhle voller Fledermäuse, sah aber zu diese nicht aufzuscheuchen und entdeckten danach dass ein Ausgang aus dem System der im Innenhof eines Handelskontors endete. —-Fortsetzung folgt

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ChristophMoser

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