Das Herz des Reiches

Falsche Priester

1. St Cuthbert, morgens, Ausgang der Grabhöhle von Albertus I.

Nachdem die Abenteuer im Grab des Albertus I. bestanden sind und das Amulett sich im Besitz der Gruppe befindet, gibt es keinen Grund, noch länger zu verweilen. Da es erst früher Morgen ist, beschließen die Abenteurer, nach Codonactes zurückzukehren, wo sie ihren Berechnungen zufolge bei strammer Marschgeschwindigkeit gegen Abend eintreffen sollten.

Sie passieren erneut Xantite und folgen dem Weg, auf dem sie gekommen sind, zurück in die Hauptstadt. Doch auf halbem Weg zwischen Xantite und Codonactes kommt es zu einem Zwischenfall. Ein Githyanki schwingt sich aus einem Baum heraus, stellt sich der Gruppe in den Weg und empfängt sie mit den Worten “Was zahlt ER euch denn dafür?” Den Abenteurern ist klar, dass der böse Humanoide es auf das Amulett abgesehen hat, und als auch noch vier weitere von diesen Wesen aus dem Dickicht des Waldes auftauchen und die Gruppe bedrohen, verschwindet Elly sicherheitshalber mit dem Stein in einem Busch. Bo hingegen bekommt von einem seiner Götter eingeflüstert, er solle dafür sorgen, dass die Githyanki den Stein bekommen. Allerdings setzt er sich über den Auiftrag seines Gottes hinweg un kämpft auf der Seite seiner Gruppe. Und obwohl Gulper als Kampfmaschine der Gruppe einige Zeit durch einen Zauber der Angreifer verwirrt ist und sich nicht am Kampf beteiligt, werden die Gegner überwältigt und getötet, und so kann die Reise nach Codonactes weitergehen.


1. St Cuthbert, abends, Codonactes

In Codonactes angekommen beschließt die Gruppe, das Amulett erst im Pelortempel begutachten und untersuchen zu lassen, um definitiv ausschließen zu können, dass die Magierin Miss Brownsteen etwas Böses mit ihm im Schilde führt. Niemand in der Gruppe würde dafür nämlich seine Hand ins Feuer legen wollen, vor allem nicht nachdem das Böse solch immenses Interesse daran gezeigt hat. So machen sich Ezekiel, Elly und Bo auf den Weg zum Tempel, während sich Gulper und Thergrim zur Nachtruhe verabschieden. Und wieder werden die drei Nachtschwärmer in einen Kampf verwickelt: Ein Quasit greift Elly an, kann aber schnell und problemlos von Ezekiel niedergestreckt werden.

Am Tempel angekommen fragt die Gruppe sofort nach dem Tempelvorsteher, und da der illustre Haufen mittlerweile doch relative Bekanntheit erlangt hat, dauert es auch nicht lange, bis dieser ihnen Audienz gewährt. Elly kann es nicht lassen, sich einen kleinen, typisch gnomischen Scherz zu erlauben und behauptet plötzlich sehr überzeugend, sie könne das Amulett nicht mehr finden und müsse es wohl unterwegs verloren haben. Als sie jedoch begreift, dass weder Bo und Ezekiel noch der Tempelvorsteher von dieser Vorstellung sonderlich angetan sind, gibt sie mit einem schelmischen Grinsen den Stein heraus. Tatsächlich ist der mächtige Priester ein wenig genervt, und da er keine Lust hat, sich länger mit Spielchen aufzuhalten, erwirkt er eine Zone der Wahrheit, bevor er sich des Amulettes annimmt. Tatsächlich kann er nicht viel mehr dazu sagen als Thergrim. Es handele sich um einen Schlüssel; ohne das entsprechende Schloss zu kennen, könne er aber nichts Genaues sagen. Von Miss Brownsteen hat er eigentlich eine recht gute Meinung, trotzdem findet er es etwas seltsam, dass sie die Gruppe auf eine solch gefährliche Mission geschickt hat, wenn es ihr dabei angeblich nur um den Dämonenblutstein als Gesteinsart ging, und nicht um das Amulett. Man habe nämlich just in der Höhle unter dem Handelskontor im Hafenviertel, in der Gulper nur Tage zuvor schon drei Stunden lang gegraben hat, ein großes Vorkommen dieses Gesteins gefunden. Außerdem tauchten auch immer wieder Dämonenblutsteine in der Stadt auf, die Miss Brownsteen durchaus käuflich hätte erwerben können. Nach eingehender Beratschlagung mit dem Tempelvorsteher kommen Ezekiel, Elly und Bo zu dem Schluss, zwar noch einmal mit Miss Brownsteen zu reden, den Stein aber vorerst in der Obhut des Tempels zu lassen. Der Tempelvorsteher verkündet, dass er die Auffindung des Grabes des Drachenbezwingers und Gründers der Hauptstadt Albertus I. öffentlich machen will, damit sich ein Team von Archäologen damit beschäftigen kann. Als offizielle Hüterin des Amuletts wird Elly von ihm unter den Schutz der Kirche gestellt, und den Dreien wird die Übernachtung im Tempel angeboten, was sie gerne annehmen.

Thergrim und Gulper hatten sich eigentlich schon zur Ruhe gelegt, als Gulper plötzlich in einem hellen Moment einfällt, dass er irgendwann vor ihrer Abreise ja eine Gargantensau gekauft hatte – und diese nun seit Tagen ohne Futter im Haus der Gruppe eingeschlossen war. Sofort begibt er sich zu dem Haus im Außenviertel, um seine Sau zu füttern und mitzunehmen. An die Tür des Hauses gepinnt findet er eine Nachricht, die Ellys gnomischer Verehrer dort für sie hinterlassen hat. Da Gulpers Lesekünste trotz intensiver Bemühungen immer noch sehr überschaubar sind, reitet er im Schweinsgalopp auf Langohr zur Zwergenherberge zurück, weckt Thergrim und lässt sich den Brief von ihm vorlesen. Der Gnomenbarde hat die Stadt offensichtlich für einige Monate verlassen, möchte Elly aber gern wiedersehen. Außerdem hat er in der Taverne “Zum Gigantenkopf” von einem alten Gnom erfahren, dass dessen Tochter mit ihrem Ehemann vor etwa 50 Jahren im großen Wald verschwunden ist, kurz nachdem sie ein Kind bekommen hatten. Gulper will den Brief zunächst zurückhalten, da er sauer auf Elly ist und sie bezichtigt, eine böse Hexe zu sein. Doch Thergrim argumentiert ihm gegenüber, dass Elly den Brief zum Anlass nehmen könnte, sich auf die Suche nach ihrer Familie zu machen und die Gruppe zu verlassen. Diese Vorstellung findet Gulper sehr reizvoll, und so willigt er ein, Elly den Brief am nächsten Tag zu übergeben.


2. St Cuthbert, Codonactes

Am folgenden Morgen treffen sich alle auf dem Markt wieder, wo sie einige Gegenstände aus dem Grab verkaufen und dafür teilweise neue erstehen. Anschließend wollen sie sich noch einmal mit Miss Brownsteen über das Amulett unterhalten. Doch sie werden von dem sprechenden Löwenkopf an der Tür abgewiesen; Miss Brownsteen sein nicht daheim, da sie bei den Ausgrabungen unter dem Handelskontor zugegen sein wolle. Die Gruppe geht also dorthin und findet sie tatsächlich mitten im Geschehen vor; in einer tiefen Grube auf einem Stuhl sitzend beobachtet sie die Ausgrabungsarbeiten ihrer Studenten. Auf den Stein und die Ausgrabungen angesprochen, macht sie keinen hehl daraus, dass sie hier unten das Portal vermutet, das mit dem Amulett geöffnet werden kann, und genau das hat sie auch vor. Ezekiel legt ihr nahe, sie möge doch auf von ihm angeforderte Unterstützung durch eine Eliteeinheit warten, bevor sie sich an das Tor heranwagt, und da der Stein sicher im Pelortempel verwahrt liegt, muss sie gezwungenermaßen zustimmen. Obwohl sie auch in einer von Ezekiel gewirkten Zone der Wahrheit bei ihrer Aussage bleibt, sie wolle nichts Böses mit dem Stein anstellen, traut Ezekiel ihr nicht. Für Gulper ist die Zone der Wahrheit ein wahrer Segen. Er offenbart Miss Brownsteen vor der versammelten Gruppe seine Gefühle für sie, und tatsächlich lädt sie ihn für den Abend zu sich zum “Essen” ein. Es wird noch eine Weile über die potenziellen Gründe debattiert, aus denen die bösen Parteien hinter dem Stein her sein könnten, aber man kommt zu keiner Lösung. Und auch Ellys Anfrage, ob sie die angekündigten Informationen für sie bekommen habe, verneint die Zauberin. Stattdessen wundert sie sich nur laut über die Gnome, die insgesamt als einzige Spezies nichts über ihre Herkunft und den Grund ihres Auftauchens in der Welt zu wissen scheinen und sich diese auch nicht wie die anderen Völker mit einer Legende erklären können. Was jedoch die Überwachung der Ausgrabungen angeht, wird man sich einig. Der Pelortempel soll Abgesandte schicken, die die ganze Aktion sorgfältig im Auge behalten, damit in der Höhle nichts geschieht, was für die Stadt zu einer Gefahr werden könnte.

Für die Zeit bis zur Beendigung der Arbeiten in der Höhle wird Ezekiel gebeten, sich um ein ganz anderes Problem zu kümmern: In der Stadt gehen neuerdings seltsame Priester um, die zwar offiziell im Namen Pelors predigen, aber dabei Ideologien vertreten, mit denen die Geweihten Pelors nicht in Verbindung gebracht werden mögen. Sie hetzen gegen Halb-Orks und Halb-Elfen und bringen mehr und mehr Städter auf ihre Seite, so dass es sogar schon zu Übergriffen gegen Vertreter der Mischrassen gekommen ist. Ezekiel wird beauftragt, den Anführer der ketzerischen Bewegung, Tholas Renaa, ausfindig zu machen und tot oder lebendig der Obrigkeit des Tempels zu übergeben. Bisher konnte man seiner nicht habhaft werden, da er diversen Aussagen zufolge zwar seine Schergen zum Predigen auf die Straße schicke, selbst aber eher aus dem Verborgenen agiere. Ezekiels erste Maßnahme besteht darin, sich auf frühere gute Erfolge berufend eine Horde Bettlerkinder auf den Prediger anzusetzen.

Abends dann, nach einem ausgiebigen Bad und aufgeregt wie ein kleines Kind am Weihnachtsabend, macht Gulper sich auf zu Miss Brownsteen. Wieder wird er von dem Türlöwen begrüßt, der ihn darauf hinweist, dass es nicht schicklich sei, zu einem Date ohne Blumen zu erscheinen. Kurzentschlossen rupft Gulper daraufhin den halben Vorgarten der Dame aus und arrangiert ihn zu einem Strauß. Er wird jedoch trotzdem von dem Löwen hereingebeten und von stummen Dienern an den Tisch verfrachtet, bis die Hausherrin schließlich selbst auftaucht und der Abend seinen Lauf nimmt.

Auf dem Heimweg, eigentlich überglücklich, zufrieden und stolz auf seine Eroberung wird Gulper jäh von seinem rosa Liebeswölkchen gerissen, als er selbst Opfer der Hetze gegen die Halbrassen wird. Ein paar Jugendliche greifen ihn auf offener Straße mit Knüppeln an, er überwältigt sie aber mühelos und schleppt einen von ihnen aufgebracht mit zur Herberge, wo er ihn Thergrim zur Befragung präsentiert. Dank der gemeinsamen “Behandlung” dauert es nicht lange bis der vollkommen verängstigte und übel zugerichtete Junge Auskunft gibt. Die Treffen der Bewegung fänden immer im Hafen am Pier 12 in einer Lagerhalle statt. Zufrieden mit seiner Aussage übergeben Thergrim und Ezekiel den Halbwüchsigen der Stadtwache zur weiteren Verwahrung. Gulper möchte Ezekiel die gewonnenen Informationen am liebsten sofort zukommen lassen, begibt sich ins Tempelviertel und brüllt einfach lautstark nach dem “Mann von Gott”. Leider erhört aber nur ein Kordpriester und nicht Ezekiel seinen Ruf, und er muss für diesen Abend aufgeben.


3. St Cuthbert, Codonactes

Gleich am nächsten Morgen gehen Gulper und Thergrim zum Tempel um dem Rest der Gruppe von den Geschehnissen der letzten Nacht zu berichten. Nun, da Ezekiel den Treffpunkt der Ketzer kennt, hat er einen Plan. Er will Elly überreden, sich als Spionin eine Predigt der falschen Pelorpriester anzuhören und diesen dann so lange zu folgen, bis sie zu ihrem Hauptquartier zurückkehren. Dann soll der Rest der Gruppe eingreifen und die Ketzer überwältigen. Elly findet erstmal grundsätzlich nichts Falsches daran, Halb-Orks nicht zu mögen; schließlich erinnere Gulpers Verhalten ihr gegenüber zur Zeit auch eher an eine offene Hose als an ein halbwegs vernünftiges Wesen. Aber als Ziehkind eines Halb-Elfen und weil Ezekiel sich zu dem Versprechen herablässt, Elly nicht nur nicht mehr zu schlagen, sondern sich sogar mit ihr allein auf ein Bier in einer Kneipe zu treffen, kann sie seinem Angebot nicht widerstehen und willigt ein. Ezekiel versichert ihr zudem, dass ihr nichts geschehen wird. Er will sie mit einem Zauber belegen, der ihm zu jeder Zeit genaue Auskunft über ihren Aufenthaltsort und ihren Gemüts- und Gesundheitszustand gibt. So soll sichergestellt sein, dass die Gruppe sofort eingreifen kann, wenn sie in Gefahr geraten sollte.

Bis zum Abend gehen dann alle ihrer eigenen Wege. Ezekiel forscht in der Bibliothek nach der Entstehungsgeschichte von Codonactes, um sie mit den Malereien aus der Höhle abzugleichen, Thergrim lernt neue Zauber, Bo unterrichtet Gulper im Lesen und Schreiben und Elly folgt dem Hinweis aus dem Brief und sucht den “Gigantenkopf” auf. Tatsächlich sitzt der alte Gnom Raerpin Wedwann dort an einem Tisch und ist bereit, sich mit ihr zu unterhalten. Seinen Erzählungen nach könnte Elly tatsächlich seine Enkelin sein. Elly beschließt, bei den Magiern nach einem “Opaschaftstest” zu fragen und versucht es zunächst bei Miss Brownsteen, die sie an die Akademie verweist. Tatsächlich sagt man ihr dort, dass mit Hilfe jeweils einer Haarlocke von ihr und Raerpin ein solcher Test möglich sei. Elly läuft schnurstracks zurück in die Taverne und besorgt sich von ihrem potenziellen Großvater eine Locke sowie einen Teil der Summe, die die Akademie für die Durchführung des Tests verlangt. Beides legt sie dem magier am Empfang der Akademie zusammen mit einer eigenen Haarsträhne vor. Am nächsten Tag soll sie das Ergebnis erfahren.

Etwas später am Tag, nach seinem Unterricht für Gulper, predigt Bo in den Straßen des Außenviertels, als er in eine Diskussion über die vermeintliche Bösartigkeit und Gefährlichkeit der Halbrassen verwickelt wird. Weil er die Halb-Orks in Schutz nimmt, wird er fast von einem Rentner mit dessen Krückstock verprügelt. Bo weiß sich jedoch zu wehren und schlägt den streitlustigen Greis in die Flucht.

Gulper verbringt den Rest des Nachmittags damit, seiner Gargantin das gleiche Vergnügen zukommen zu lassen, das ihm am Abend zuvor zuteil wurde: Er bringt sie auf den Markt und lässt sie decken. Das Resultat wird zwar ein geschlagenes Jahr lang auf sich warten lassen, aber Gulper kann es kaum erwarten, seine Gargantenbabies zu sehen.

Am Abend wird es Zeit für die Infiltration der Ketzerbande. Ezekiel wirkt den angekündigten Zauber auf Elly und erfährt dabei quasi aus erster Hand, dass die Gnomin tatsächlich in ihn verliebt ist. Elly jedoch ahnt nichts davon, wieviel Auskunft der Zauber Ezekiel wirklich gibt. Die Gruppe einigt sich darauf, dass Elly sich bei Gefahr selbst mit ihrem Dolch pieken soll, falls ihr “gedankliches Signal” nicht ausreichen sollte um die anderen herbeizurufen. Dann mischt Elly sich unter die Zuhörer der Predigt. Zu Anfang ist sie unglaublich gefangen von der Rede, die dieses Mal von Tholas persönlich gehalten wird. Alles scheint sehr glaubwürdig und logisch. Doch dann wehrt Elly sich innerlich gegen die Macht der Predigt. Ihr Ziehvater war alles andere als ein böser Halb-Elf, und sie muss sich zusammenreißen, um nicht in ihrer plötzlich aufwallenden Wut auf den Prediger irgendetwas in den Raum zu brüllen. Sie will schließlich eigentlich so wenig wie möglich auffallen, weil sie nicht weiß, was sie noch erwartet.

Da Elly nach dem Ende der Predigt keine Möglichkeit sieht, unbemerkt das Geschehen im hinteren, abgeschlossenen Bereich der Halle zu beobachten, in den sich der Priester und seine Helfer zurückgezogen haben, klopft sie einfach dreist an die verborgene Tür und behauptet, nach den ergreifenden Worten von Tholas seine Schülerin werden zu wollen. Es gelingt ihr, den anfangs misstrauischen Mann zu überzeugen und er verweist sie in eine Ecke des Raumes, wo sie seine Lehren studieren soll. Als er sich in den oberen Teil des Gebäudes zurückzieht und die verbliebenen zwei Helfer unten bei ihr im Raum eingeschlafen sind, benachrichtigt sie mit dem vereinbarten Zeichen ihre Gruppe. Nur wenige Minuten später betreten die anderen leise den Raum, und Elly kann endlich ihrer Wut freien Lauf lassen. Sie schneidet den beiden Schlafenden einfach die Kehlen durch. Dann schleicht sie die Treppe herauf um zu sehen, was Tholas im oberen Stockwerk treibt, doch sie entdeckt nur einen Gang mit mehreren angrenzenden Räumen. Als der Rest der Gruppe ihr nach oben folgt, hören sie merkwürdige Gesänge in einer für alle fremden Sprache. Die Gruppe postiert sich vor dem entsprechenden Raum, jedoch gelingt es Bo und Elly auch gemeinsam nicht, die an der Tür angebrachte Alarmfalle zu entschärfen, und der Alarm geht los. Ezekiel stürmt als erster durch die Tür und findet sich in einem Altarraum, der verdächtig an den Raum erinnert, den Gulper und er in dem Haus verwüstet haben, das mittlerweile der Gruppe gehört. Er brüllt Tholas an und beschimpft ihn als Ketzer, dann attackiert er ihn mit einem magischen Strahl, der jedoch unglücklicherweise sein Ziel verfehlt. Elly ist immer noch rasend vor Zorn und stürmt mit ihrem Rapier auf Tholas zu. Gulper folgt ihr in den Kampf. Gleichzeitig werden Bo und Thergrim von einer Horde Skelette angegriffen, die Tholas offensichtlich zuvor beschworen hat, doch da in dem engen Gang immer nur zwei der Untoten an sie herankommen können und mit Hilfe der von ihnen beschworenen Kreaturen können sich die beiden recht erfolgreich zur Wehr setzen. Als dann auch noch Ezekiel sie mit seinen für Untote fatalen Fähigkeiten unterstützt, ist der Kampf so gut wie entschieden. Gulper und Elly überwältigen derweil ihren Gegner, der schließlich bewusstlos zu Boden geht und eine hilflose und bewegungslose weil herrenlose Schar Skelette zurücklässt. In einem letzten Anflug von Zorn und Hass schneidet Elly auch ihm die Kehle durch.

Die anschließende genauere Begutachtung des Raumes ergibt, dass es sich um einen Altarraum für Grumosh handeln muss, einen Gott der Orks. Allerdings kann sich niemand in der Gruppe einen Reim darauf machen, da Grumosh auch von Halb-Orks angebetet wird und mit diesen nie ein offensichtliches Problem hatte. Da sich die Frage nach dem Hintergrund der Ketzerei aber in diesem Moment nicht beantworten lässt, kehrt man zum praktischen Teil zurück, der darin besteht, den toten Ketzer in einer hell erleuchteten Prozession unter Glockengeläut und bösen Siegesgesängen durch die Straßen zum Tempel zu schleifen. Der Tempelvorsteher zeigt sich äußerst zufrieden und kündigt an, die Leiche als Mahnung auf einem kuscheligen Scheiterhaufen zu verbrennen. Allerdings ist auch er zutiefst verwundert, als ihm die Gruppe von dem heimlichen Grumosh-Altar berichtet. Der Abend endet für die Abenteurer mit großzügigen Belohnungen, aber auch mit vielen neuen Fragen und Rätseln

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Ellywick

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