Das Herz des Reiches

Folter

22. Pelor

Müde, blutig und verschwitzt verlässt die Gruppe das Kontor. Die Sonnenscheibe ist gerettet und es ist anzunehmen, dass keine weiteren Artefakte aus dem Pelortempel gestohlen werden.
Demütig überreicht Ezekiel dem zuständigen Priester die verlorengegangene Sonnenscheibe. Der Orden zeigt sich dankbar und belohnt die Gruppe.
Danach legt man sich zur Ruhe.

23. Pelor

Am nächsten Morgen beginnt die Razzia im Kontor. Priester und Stadtwachen schwärmen aus um das Gebäude gründlich unter die Lupe zu nehmen. Ezekiel begleitet sie. Zunächst unbemerkt schleicht sich Elly hinter ihnen her. Wirklich Auffälliges wird im Kontor nicht gefunden. Der unterirdische Gang ist bekannt und wird vornehmlich als Unratschacht verwendet. Es ist anzunehmen, dass der Regen den Dreck immer wieder fortwäscht. Elly schleicht sich an den Priestern vorbei in den Innenhof des Kontors. Eine Weile bieten ihr Fässer und Kisten gute Deckung. Doch eine falsche Bewegung, ein Geräusch und sogleich stehen zwei Priester hinter ihr und packen sie. Da hilft auch ein gekonnter Tumble nicht mehr weiter.
Man schleppt sie zum zuständigen Priester. Der Gnom zetert und schreit, dass man ihr Unrecht tue und ihr weh tue.
Ezekiel, der nicht taub ist, erkennt die Stimme und löst sie etwas genervt aus. Da er sie kennt, wird Elly in seine Obhut gegeben. Ezekiel ist nur wenig erfreut.
Außerdem wird noch ein Kaufmann befragt. Ein Blick auf ihn zeigt, dass er zwar etwas zu verbergen hat, aber dennoch nichts böses im Schilde führt. Als Ezekiel vorschlägt, den Schacht zuzumauern, ist der Kaufmann dagegen, kann aber nichts tun um es zu verhindern. Ezekiel ist misstrauisch, kann aber auch bei einer Befragung nicht viel mehr in Erfahrung bringen. Letztendlich, wird der Schachteingang im Innenhof vermauert.

Gulper und Bo haben sich derweil auf den Weg zu den Seilern gemacht. Man führt die beiden auch zu einem der höher gestellten Zunftmitgliedern. Sie erklären ihm, dass die Gefahr für die Halblingsfrauen wohl gebannt sein muss.
Man bedankt sich bei ihnen. Gulper hat nun Zeit ein paar Seiler aufzusuchen, die seinen Vater kennen. Von den Halblingen erfährt er, dass sein Bruder auf Wanderschaft ist um mehr über das Seilerhandwerk zu erfahren. Wie es seinem Vater geht, kann ihm niemand sagen. Nur er kann die Nachricht über den Tod seiner Mutter überbringen. Die Halblinge zeigen sich mäßig betroffen.
Dennoch kann Gulper seinem Wunsch nachgehen, Langohr, der Gargantin, ein Seil zu machen. Dafür werdem ihm Materialien und zwei Gesellen zur Verfügung gestellt. Bo möchte seinen Kontakt aufsuchen und bittet darum, auf Gulper ein Auge zu haben.

Bo trifft sich mit seinem Kontaktmann in dem whlbekannten Gasthaus. Er spricht über Urdrauks Tod. Und darüber, dass er wegen der verschwundenen Halblingsfrauen in Ungnade gefallen ist. Des Weiteren hat sein Kontaktmann aber keine Aufträge für den Halbling.

Als Gulper gerade dabei ist das Seil zu drehen, kommt ein Gesellenjunge, Fürchtegott, hastig und übereilt ins Zunfthaus gelaufen. Mit heller Stimme verkündet er, dass die älteste Tochter von Karga, einem Halblingsseilers verschwunden ist.
Gulper und die beiden Gesellen machen sich auf um sie zu suchen. Im Hafenviertel wimmelt es von anderen Seilern, aber auf seine Nachfragen, bekommt Gulper keine Antwort.

Derweil werden Elly und Ezekiel auf den Tumult in den Straßen aufmerksam. Nach einer kurzen, aber hitzigen Diskussion begeben sich auch die beiden auf die Suche nach dem Mädchen. Elly betätigt sich kurzfristig als Wachtmeister. Sie findet heraus, dass das Mädchen blond ist und einen großen Oberbau hat.
Bo wird auf dem Rückweg zu den Seilern von zwei Halblingen und einem Menschen gefangen genommen. Die beiden verdächtigen ihn, etwas mit den Geschehnissen zu tun gehabt zu haben. Sie glauben, dass Gulper, nur ein dummer Handlanger des Halblings ist. Bo wird befragt, seine Antworten frustrieren die Seiler, aber letztendlich glaubt man ihn unschuldig und lässt ihn wieder laufen.

In der Zeit packt Gulper sich einen Bettler auf den Straßen nacheinander. Drückt sie gegen Hauswände, würgt sie, und befragt sie. Wenn sie ihm unbefriedigende Antworten geben (und das tun sie alle) verteilt er Kopfnüsse und lässt sie liegen. Im dichten Gedrängel und Chaos treffen Elly, Ezekiel, Bo und Gulper wieder zusammen.
Die Suche aber scheint vergebens. Niergendwo ist eine Spur der Halblingsfrau zu finden. Und auch ihre Leiche ist nicht auffindbar.
Dennoch suchen Elly und Gulper die ganze Nacht.
In einer dunklen Gasse überraschen sie vier versteckte Orks. Elly vergrößert Gulper mit dem Stab. 4,20 groß und so breit wie die Gasse nimmt sich Gulper den Orks an. Elly springt auf ein Dach und spickt die Orks mit Pfeilen. Der Kampf dauert nicht lange und drei der vier Orks liegen tot am Boden. Von einer Dampframme zermalmt. Den vierten packt sich Gulper und haut ihn mit einer weiteren Kopfnuss k.o.
Vorher gibt der Ork zu, ein Handlanger von einem gewissen Meister zu sein. Dieser Meister hatte ihnen den Auftrag gegeben Elly zu fangen. Außerdem haben sie etwas mit dem Verschwinden der Halblingsfrauen zu tun.
Kurzerhand schleppt Gulper den Ork zusammen mit Elly zurück zu Ezekiel. Er soll entscheiden was zu tun ist. An den Beinen, wird der Ork durch das halbe Viertel geschleift.
Während Elly sich am Tempel nach Ezekiel erkundigt, benutzt Gulper den Ork als Sitzbank und pult ein wenig in seinen Augen herum. Er wundert sich ein wenig, dass das eine Auge plötzlich so milchig geworden ist. Dort stößt auch Thergrim zu ihnen.
Die Herbergsmutter des Tempels ist von der seltsamen Gruppe vor ihren Toren verwundert, erklärt sich aber bereit Ezekiel zu wecken.
Aus Albträumen herausgerissen, rappelt sich Ezekiel auf und folgt ihr nach draußen. Für einen Moment starrt er Gulper und den Ork konsterniert an.
Nach einer kurzen Erklärung bittet er die wachhabenden Priester um einen Raum zur Befragung. Dieser wird ihnen gewährt.
Gulper schleift den Ork wieder an den Beinen hinein. Hände und Füße des Orks werden mit Seilen gefesselt. Dann wird der Ork in eine sitzende Position gebracht. Gulper hockt hinter ihm und hat die Oberarme des Orks gepackt.
Die Befragung wird dem Ork weh tun. Ezekiel bittet um einen Dolch und auch dieser wird ihm gewährt. Unter der Folter und den drängenden Fragen des Klerikers, erklärt der Ork, wo sich „Meister“ aufhält und auch den Weg dorthin.

Vorher machen der Zwerg, der Gnom, der Ork und der Kleriker einen Abstecher zu den Seilern und bitten um Verstärkung. Außerdem wird die mordlüsterne Gruppe um Stille und Heimlichkeit gebeten. Das gleiche muss auch Gulper noch eingeimpft werden.

Bo hat in der Zwischenzeit einen sehr lebendigen Traum von seinem Gott Odon. Der ihm eben das Quartier des Meisters zeigt und ihm erklärt, dass dort eine Prüfung auf ihn warte. Auch er macht sich auf den Weg.
Unterwegs trifft er auf den Rest der Gruppe.
Gemeinsam kommen sie beim Hauptquartier des „Meisters“ an. Die Seiler umstellen das Gebäude.

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ChristophMoser

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