Elly

kleiner nerviger Gnom mit Hang zu Kleptomanie. (Rogue Lvl 4)

Description:

Str 10 (0) / Dex 17 (3) Ring of Dex 18 (4) / Con 15 (2) / Int 15 (2) / Wis 11 (0) / Cha 16 (3)

HP 27

BAB +3

ST: Ref +8 / Will +1 / Fort +3

AC 17 (Touch 15 / Flat Footed 17 – Uncanny Dodge)

Ini +4

++

Skills:

Alchemy +4 / Appraise +2

Balance +8 / Bluff +8

Decipher Script +3 / Diplomacy +3 / Disable Device +3 / Disguise +3

Escape Artist +7

Forgery +3

Gather Info +3

Hide +15 (in woods +19)

Intimidate +6

Listen +4

Move Silently +10

Open Lock +8

Perform (Acting)+7 / Perform (Dance) +7 / Pick Pocket +10

Search +8 / Sense Motive +4 / Swim +1

Tumble +11

Use Rope +5

++

Waffen:

Comp shortbow (+8/1d4/x3)

Rapier, mw (+5/1d4/18-20 x2)

Dagger (+4/1d3/19-20 x2)

++

Sprachen: Common, Elven, Sylvan, Goblin, Draconic, “Forest animals” (very basic)

Feats: Combat Reflexes (max 3 attacks of opportunity/round) / Dodge

Spell-like abilities: Dancing Lights, Ghost Sound, Prestidigitation (1/day)

Sneak +2d6

Bio:

Niedlich –
Nervig –
Feige –
Im Kampf hinterfotzig, aber nicht zu unterschätzen –
Kann auf Kommando heulen oder wahlweise unschuldig gucken –
Klaut nur, was sie zum Leben braucht (und manchmal einfach, weil sie’s kann oder jemanden ärgern will) –
Hat eine fürchterliche Schwäche für “große Leute” und wär sooo gerne selbst groß –
Traut dem verrückten Halbling nur so weit, wie sie ihn werfen könnte –
Findet den Halb-Ork zwar ungehobelt und zu lange ungebadet, mag ihn aber irgendwie – Wenn sie es irgendwie schafft groß zu werden, entzölibatisiert sie den Kleriker – Mit dem Zwerg hat sie noch nicht viel zu tun gehabt

Background:

Elly wurde als Findelkind seit dem Babyalter von einem Halbelfen großgezogen, und niemand weiß so richtig, wo sie herkommt, welchem Clan sie angehörte und warum sie ausgesetzt wurde. Etwa vierzig Jahre lang lebte sie daraufhin mit ihrem Ziehvater Larian in den Wäldern und wurde soweit es diesem möglich war, verwöhnt wie eine kleine Prinzessin. Da er selbst sich als Halb-Elf nirgendwo richtig heimisch fühlte und einsam war, war es für ihn wie ein Geschenk des Himmels, eine “Tochter” bekommen zu haben. Leider versäumte er auf Grund seiner väterlichen Liebe, Elly auf ein Leben allein vorzubereiten. Er brachte ihr zwar spielerisch einige Grundlagen der verschiedensten nützlichen Fähigkeiten bei, sorgte aber trotzdem indirekt dafür, dass die kleine Gnomin eher unselbstständig blieb. Er hatte schlicht Angst, dass Elly ihre eigenen Wege gehen wollen würde, wenn sie dazu in der Lage gewesen wäre.

Elly ahnte von all diesen Ängsten nichts und bewunderte Larian für seine Größe und die unendlich scheinenden Möglichkeiten, die ihm diese bot. Als sie ihn eines Tages darauf ansprach, lachte er nur und erklärte ihr, dass jede Größe ihre Vorteile hätte. Am nächsten Tag begann er, sie die Vorteile der kleinen Völker zu lehren. Elly begriff schnell, und bald unternahmen die beiden immer häufiger Ausflüge in Städte und Dörfer, bei denen die Kleine ihren Beitrag zu der eigenartigen Gemeinschaft leisten konnte, indem sie kleine Dinge des alltäglichen Bedarfs von Märkten stibitzte oder auch mal hier und dort einem wohlhabenden Reisenden sein Geldsäckchen vom Gürtel schnitt. Das eigentliche Zuhause der beiden blieben aber immer die Wälder, in denen sie sich sicher und geborgen fühlten. Mit der Zeit wuchs Ellys Wunsch, ihre Wurzeln kennenzulernen, und mehr und mehr grübelte sie auch darüber nach, wie ihr Leben wohl im Schoße eines Clans verlaufen wäre, doch sie spürte, dass dies eben nicht das Leben war, das das Schicksal für sie vorgesehen hatte. Sie sprach nicht einmal die Sprache ihres eigenen Volkes, da Larian sie diese nicht hatte lehren können. So sponn sie sich ihr eigenes Bild von einem Clan zusammen, wie sie ihn sich wünschte. Sie war oft genug in den Städten menschlichen Familien begegnet und malte sich aus, dass sie und Larian ohne Weiteres auch eine solche Familie hätten sein können – wenn sie doch nur nicht so klein gewesen wäre, hätte er sie sicher auch nicht nur als seine Tochter angesehen, sondern vielleicht auch so, wie er die Menschenfrauen in den Tavernen gelegentlich ansah.

Noch bevor Ellys Grübeleien allerdings tatsächlich ein Thema zwischen den beiden werden konnten, geschah die Katastrophe. Nach einem kleinen Beutezug durch ein Dorf, der Elly und Larian ein herrliches Mahl mit einem dicken Braten in ihrem Lager beschert hatte, wurden sie nachts von einer Horde Goblins überfallen. Larian schickte Elly fort, sie sollte sich verstecken, er würde sie vor den bösartigen Kreaturen beschützen. Elly folgte seiner Anweisung und verkroch sich in einem sicheren Versteck, von dem aus sie hilflos mit ansehen musste, wie ihr Gefährte von den Goblins getötet wurde.

Nach einigen Tagen des Schocks und der Trauer, in denen sie sich kaum wagte ihr Versteck zu verlassen, wurden auch noch andere Gefühle in ihr laut. Hass auf die Goblins, Schuld und Scham, dem Freund im Kampf mit den Biestern nicht geholfen zu haben und schließlich – Hunger. Und damit die Erkenntnis, dass sie von nun an allein für sich sorgen musste. Die Wälder waren von einer sicheren Zuflucht zu einem Ort der Gefahren geworden, allein würde sie sich hier nicht behaupten können. Sie machte sich also auf die Wanderschaft von Stadt zu Stadt, um sich ihren Lebensunterhalt so zu bestreiten, wie sie es allein am besten konnte. So begab es sich, dass sie eines Tages an einem Tross Händler entlang schlenderte, der sich wegen einer Straßensperre gebildet hatte…

Sie macht sich heute noch Vorwürfe, dass sie Larians Anweisung, sich zu verstecken, gefolgt ist und ihm nicht geholfen hat. Zwar war sie schon immer ein wenig ängstlich und versteckt sich auch heute noch lieber anstatt zu kämpfen, aber sie hat sich und ihm geschworen, dass nicht noch einmal ein Freund sterben wird, weil sie aus Feigheit nur beim Kampf zusieht. Wenn sie doch bloß ein bisschen größer wäre, hätte sie sicherlich etwas ausrichten können… Da sich daran aber nunmal nichts ändern lässt, hat sie gelernt, aus ihrer Größe Profit zu schlagen. Sie kämpft und klaut eben hinterhältig. Und bisher hat sie ihren Schwur immer wunderbar umgehen können, da sie – nervig wie sie ist – sich mit Freundschaften sowieso schwertut. Zwar wird sie sehr schnell sehr anhänglich, aber meist eher aus praktischem Denken heraus. Vorübergehende Kameradschaften sind somit per Definition noch lange keine Freundschaften.

++

Zu den Fragen:

1. Ein eher kindliches, unbeholfenes Gnomenmädchen, das auf seine Art versucht, sich in der großen, weiten Welt zu behaupten

2. “Jeder leistet seinen Beitrag zur Gemeinschaft. Die großen Leute beschützen die kleinen Leute, die kleinen Leute sind auf ihre Art nützlich. Trotzdem ist es besser, groß zu sein.”

3. “Ich bin klein und feige und kann sowieso nichts ausrichten” vs. “DAS passiert mir nicht nochmal. Ich muss mutiger und eine gute Kämpferin sein!”

4. Ängste überwinden, Lebensunterhalt verdienen, Larian rächen, einen “Clan” finden

5. Feigheit und diese verdammte Schwäche für “große Leute”.

6. Larian

7. Keine Ahnung…am Anfang stand die Antwort auf 1., der Rest ist irgendwie drumrum gewachsen… ^^

Elly

Das Herz des Reiches Ellywick