Das Herz des Reiches

Falsche Priester

1. St Cuthbert, morgens, Ausgang der Grabhöhle von Albertus I.

Nachdem die Abenteuer im Grab des Albertus I. bestanden sind und das Amulett sich im Besitz der Gruppe befindet, gibt es keinen Grund, noch länger zu verweilen. Da es erst früher Morgen ist, beschließen die Abenteurer, nach Codonactes zurückzukehren, wo sie ihren Berechnungen zufolge bei strammer Marschgeschwindigkeit gegen Abend eintreffen sollten.

Sie passieren erneut Xantite und folgen dem Weg, auf dem sie gekommen sind, zurück in die Hauptstadt. Doch auf halbem Weg zwischen Xantite und Codonactes kommt es zu einem Zwischenfall. Ein Githyanki schwingt sich aus einem Baum heraus, stellt sich der Gruppe in den Weg und empfängt sie mit den Worten “Was zahlt ER euch denn dafür?” Den Abenteurern ist klar, dass der böse Humanoide es auf das Amulett abgesehen hat, und als auch noch vier weitere von diesen Wesen aus dem Dickicht des Waldes auftauchen und die Gruppe bedrohen, verschwindet Elly sicherheitshalber mit dem Stein in einem Busch. Bo hingegen bekommt von einem seiner Götter eingeflüstert, er solle dafür sorgen, dass die Githyanki den Stein bekommen. Allerdings setzt er sich über den Auiftrag seines Gottes hinweg un kämpft auf der Seite seiner Gruppe. Und obwohl Gulper als Kampfmaschine der Gruppe einige Zeit durch einen Zauber der Angreifer verwirrt ist und sich nicht am Kampf beteiligt, werden die Gegner überwältigt und getötet, und so kann die Reise nach Codonactes weitergehen.


1. St Cuthbert, abends, Codonactes

In Codonactes angekommen beschließt die Gruppe, das Amulett erst im Pelortempel begutachten und untersuchen zu lassen, um definitiv ausschließen zu können, dass die Magierin Miss Brownsteen etwas Böses mit ihm im Schilde führt. Niemand in der Gruppe würde dafür nämlich seine Hand ins Feuer legen wollen, vor allem nicht nachdem das Böse solch immenses Interesse daran gezeigt hat. So machen sich Ezekiel, Elly und Bo auf den Weg zum Tempel, während sich Gulper und Thergrim zur Nachtruhe verabschieden. Und wieder werden die drei Nachtschwärmer in einen Kampf verwickelt: Ein Quasit greift Elly an, kann aber schnell und problemlos von Ezekiel niedergestreckt werden.

Am Tempel angekommen fragt die Gruppe sofort nach dem Tempelvorsteher, und da der illustre Haufen mittlerweile doch relative Bekanntheit erlangt hat, dauert es auch nicht lange, bis dieser ihnen Audienz gewährt. Elly kann es nicht lassen, sich einen kleinen, typisch gnomischen Scherz zu erlauben und behauptet plötzlich sehr überzeugend, sie könne das Amulett nicht mehr finden und müsse es wohl unterwegs verloren haben. Als sie jedoch begreift, dass weder Bo und Ezekiel noch der Tempelvorsteher von dieser Vorstellung sonderlich angetan sind, gibt sie mit einem schelmischen Grinsen den Stein heraus. Tatsächlich ist der mächtige Priester ein wenig genervt, und da er keine Lust hat, sich länger mit Spielchen aufzuhalten, erwirkt er eine Zone der Wahrheit, bevor er sich des Amulettes annimmt. Tatsächlich kann er nicht viel mehr dazu sagen als Thergrim. Es handele sich um einen Schlüssel; ohne das entsprechende Schloss zu kennen, könne er aber nichts Genaues sagen. Von Miss Brownsteen hat er eigentlich eine recht gute Meinung, trotzdem findet er es etwas seltsam, dass sie die Gruppe auf eine solch gefährliche Mission geschickt hat, wenn es ihr dabei angeblich nur um den Dämonenblutstein als Gesteinsart ging, und nicht um das Amulett. Man habe nämlich just in der Höhle unter dem Handelskontor im Hafenviertel, in der Gulper nur Tage zuvor schon drei Stunden lang gegraben hat, ein großes Vorkommen dieses Gesteins gefunden. Außerdem tauchten auch immer wieder Dämonenblutsteine in der Stadt auf, die Miss Brownsteen durchaus käuflich hätte erwerben können. Nach eingehender Beratschlagung mit dem Tempelvorsteher kommen Ezekiel, Elly und Bo zu dem Schluss, zwar noch einmal mit Miss Brownsteen zu reden, den Stein aber vorerst in der Obhut des Tempels zu lassen. Der Tempelvorsteher verkündet, dass er die Auffindung des Grabes des Drachenbezwingers und Gründers der Hauptstadt Albertus I. öffentlich machen will, damit sich ein Team von Archäologen damit beschäftigen kann. Als offizielle Hüterin des Amuletts wird Elly von ihm unter den Schutz der Kirche gestellt, und den Dreien wird die Übernachtung im Tempel angeboten, was sie gerne annehmen.

Thergrim und Gulper hatten sich eigentlich schon zur Ruhe gelegt, als Gulper plötzlich in einem hellen Moment einfällt, dass er irgendwann vor ihrer Abreise ja eine Gargantensau gekauft hatte – und diese nun seit Tagen ohne Futter im Haus der Gruppe eingeschlossen war. Sofort begibt er sich zu dem Haus im Außenviertel, um seine Sau zu füttern und mitzunehmen. An die Tür des Hauses gepinnt findet er eine Nachricht, die Ellys gnomischer Verehrer dort für sie hinterlassen hat. Da Gulpers Lesekünste trotz intensiver Bemühungen immer noch sehr überschaubar sind, reitet er im Schweinsgalopp auf Langohr zur Zwergenherberge zurück, weckt Thergrim und lässt sich den Brief von ihm vorlesen. Der Gnomenbarde hat die Stadt offensichtlich für einige Monate verlassen, möchte Elly aber gern wiedersehen. Außerdem hat er in der Taverne “Zum Gigantenkopf” von einem alten Gnom erfahren, dass dessen Tochter mit ihrem Ehemann vor etwa 50 Jahren im großen Wald verschwunden ist, kurz nachdem sie ein Kind bekommen hatten. Gulper will den Brief zunächst zurückhalten, da er sauer auf Elly ist und sie bezichtigt, eine böse Hexe zu sein. Doch Thergrim argumentiert ihm gegenüber, dass Elly den Brief zum Anlass nehmen könnte, sich auf die Suche nach ihrer Familie zu machen und die Gruppe zu verlassen. Diese Vorstellung findet Gulper sehr reizvoll, und so willigt er ein, Elly den Brief am nächsten Tag zu übergeben.


2. St Cuthbert, Codonactes

Am folgenden Morgen treffen sich alle auf dem Markt wieder, wo sie einige Gegenstände aus dem Grab verkaufen und dafür teilweise neue erstehen. Anschließend wollen sie sich noch einmal mit Miss Brownsteen über das Amulett unterhalten. Doch sie werden von dem sprechenden Löwenkopf an der Tür abgewiesen; Miss Brownsteen sein nicht daheim, da sie bei den Ausgrabungen unter dem Handelskontor zugegen sein wolle. Die Gruppe geht also dorthin und findet sie tatsächlich mitten im Geschehen vor; in einer tiefen Grube auf einem Stuhl sitzend beobachtet sie die Ausgrabungsarbeiten ihrer Studenten. Auf den Stein und die Ausgrabungen angesprochen, macht sie keinen hehl daraus, dass sie hier unten das Portal vermutet, das mit dem Amulett geöffnet werden kann, und genau das hat sie auch vor. Ezekiel legt ihr nahe, sie möge doch auf von ihm angeforderte Unterstützung durch eine Eliteeinheit warten, bevor sie sich an das Tor heranwagt, und da der Stein sicher im Pelortempel verwahrt liegt, muss sie gezwungenermaßen zustimmen. Obwohl sie auch in einer von Ezekiel gewirkten Zone der Wahrheit bei ihrer Aussage bleibt, sie wolle nichts Böses mit dem Stein anstellen, traut Ezekiel ihr nicht. Für Gulper ist die Zone der Wahrheit ein wahrer Segen. Er offenbart Miss Brownsteen vor der versammelten Gruppe seine Gefühle für sie, und tatsächlich lädt sie ihn für den Abend zu sich zum “Essen” ein. Es wird noch eine Weile über die potenziellen Gründe debattiert, aus denen die bösen Parteien hinter dem Stein her sein könnten, aber man kommt zu keiner Lösung. Und auch Ellys Anfrage, ob sie die angekündigten Informationen für sie bekommen habe, verneint die Zauberin. Stattdessen wundert sie sich nur laut über die Gnome, die insgesamt als einzige Spezies nichts über ihre Herkunft und den Grund ihres Auftauchens in der Welt zu wissen scheinen und sich diese auch nicht wie die anderen Völker mit einer Legende erklären können. Was jedoch die Überwachung der Ausgrabungen angeht, wird man sich einig. Der Pelortempel soll Abgesandte schicken, die die ganze Aktion sorgfältig im Auge behalten, damit in der Höhle nichts geschieht, was für die Stadt zu einer Gefahr werden könnte.

Für die Zeit bis zur Beendigung der Arbeiten in der Höhle wird Ezekiel gebeten, sich um ein ganz anderes Problem zu kümmern: In der Stadt gehen neuerdings seltsame Priester um, die zwar offiziell im Namen Pelors predigen, aber dabei Ideologien vertreten, mit denen die Geweihten Pelors nicht in Verbindung gebracht werden mögen. Sie hetzen gegen Halb-Orks und Halb-Elfen und bringen mehr und mehr Städter auf ihre Seite, so dass es sogar schon zu Übergriffen gegen Vertreter der Mischrassen gekommen ist. Ezekiel wird beauftragt, den Anführer der ketzerischen Bewegung, Tholas Renaa, ausfindig zu machen und tot oder lebendig der Obrigkeit des Tempels zu übergeben. Bisher konnte man seiner nicht habhaft werden, da er diversen Aussagen zufolge zwar seine Schergen zum Predigen auf die Straße schicke, selbst aber eher aus dem Verborgenen agiere. Ezekiels erste Maßnahme besteht darin, sich auf frühere gute Erfolge berufend eine Horde Bettlerkinder auf den Prediger anzusetzen.

Abends dann, nach einem ausgiebigen Bad und aufgeregt wie ein kleines Kind am Weihnachtsabend, macht Gulper sich auf zu Miss Brownsteen. Wieder wird er von dem Türlöwen begrüßt, der ihn darauf hinweist, dass es nicht schicklich sei, zu einem Date ohne Blumen zu erscheinen. Kurzentschlossen rupft Gulper daraufhin den halben Vorgarten der Dame aus und arrangiert ihn zu einem Strauß. Er wird jedoch trotzdem von dem Löwen hereingebeten und von stummen Dienern an den Tisch verfrachtet, bis die Hausherrin schließlich selbst auftaucht und der Abend seinen Lauf nimmt.

Auf dem Heimweg, eigentlich überglücklich, zufrieden und stolz auf seine Eroberung wird Gulper jäh von seinem rosa Liebeswölkchen gerissen, als er selbst Opfer der Hetze gegen die Halbrassen wird. Ein paar Jugendliche greifen ihn auf offener Straße mit Knüppeln an, er überwältigt sie aber mühelos und schleppt einen von ihnen aufgebracht mit zur Herberge, wo er ihn Thergrim zur Befragung präsentiert. Dank der gemeinsamen “Behandlung” dauert es nicht lange bis der vollkommen verängstigte und übel zugerichtete Junge Auskunft gibt. Die Treffen der Bewegung fänden immer im Hafen am Pier 12 in einer Lagerhalle statt. Zufrieden mit seiner Aussage übergeben Thergrim und Ezekiel den Halbwüchsigen der Stadtwache zur weiteren Verwahrung. Gulper möchte Ezekiel die gewonnenen Informationen am liebsten sofort zukommen lassen, begibt sich ins Tempelviertel und brüllt einfach lautstark nach dem “Mann von Gott”. Leider erhört aber nur ein Kordpriester und nicht Ezekiel seinen Ruf, und er muss für diesen Abend aufgeben.


3. St Cuthbert, Codonactes

Gleich am nächsten Morgen gehen Gulper und Thergrim zum Tempel um dem Rest der Gruppe von den Geschehnissen der letzten Nacht zu berichten. Nun, da Ezekiel den Treffpunkt der Ketzer kennt, hat er einen Plan. Er will Elly überreden, sich als Spionin eine Predigt der falschen Pelorpriester anzuhören und diesen dann so lange zu folgen, bis sie zu ihrem Hauptquartier zurückkehren. Dann soll der Rest der Gruppe eingreifen und die Ketzer überwältigen. Elly findet erstmal grundsätzlich nichts Falsches daran, Halb-Orks nicht zu mögen; schließlich erinnere Gulpers Verhalten ihr gegenüber zur Zeit auch eher an eine offene Hose als an ein halbwegs vernünftiges Wesen. Aber als Ziehkind eines Halb-Elfen und weil Ezekiel sich zu dem Versprechen herablässt, Elly nicht nur nicht mehr zu schlagen, sondern sich sogar mit ihr allein auf ein Bier in einer Kneipe zu treffen, kann sie seinem Angebot nicht widerstehen und willigt ein. Ezekiel versichert ihr zudem, dass ihr nichts geschehen wird. Er will sie mit einem Zauber belegen, der ihm zu jeder Zeit genaue Auskunft über ihren Aufenthaltsort und ihren Gemüts- und Gesundheitszustand gibt. So soll sichergestellt sein, dass die Gruppe sofort eingreifen kann, wenn sie in Gefahr geraten sollte.

Bis zum Abend gehen dann alle ihrer eigenen Wege. Ezekiel forscht in der Bibliothek nach der Entstehungsgeschichte von Codonactes, um sie mit den Malereien aus der Höhle abzugleichen, Thergrim lernt neue Zauber, Bo unterrichtet Gulper im Lesen und Schreiben und Elly folgt dem Hinweis aus dem Brief und sucht den “Gigantenkopf” auf. Tatsächlich sitzt der alte Gnom Raerpin Wedwann dort an einem Tisch und ist bereit, sich mit ihr zu unterhalten. Seinen Erzählungen nach könnte Elly tatsächlich seine Enkelin sein. Elly beschließt, bei den Magiern nach einem “Opaschaftstest” zu fragen und versucht es zunächst bei Miss Brownsteen, die sie an die Akademie verweist. Tatsächlich sagt man ihr dort, dass mit Hilfe jeweils einer Haarlocke von ihr und Raerpin ein solcher Test möglich sei. Elly läuft schnurstracks zurück in die Taverne und besorgt sich von ihrem potenziellen Großvater eine Locke sowie einen Teil der Summe, die die Akademie für die Durchführung des Tests verlangt. Beides legt sie dem magier am Empfang der Akademie zusammen mit einer eigenen Haarsträhne vor. Am nächsten Tag soll sie das Ergebnis erfahren.

Etwas später am Tag, nach seinem Unterricht für Gulper, predigt Bo in den Straßen des Außenviertels, als er in eine Diskussion über die vermeintliche Bösartigkeit und Gefährlichkeit der Halbrassen verwickelt wird. Weil er die Halb-Orks in Schutz nimmt, wird er fast von einem Rentner mit dessen Krückstock verprügelt. Bo weiß sich jedoch zu wehren und schlägt den streitlustigen Greis in die Flucht.

Gulper verbringt den Rest des Nachmittags damit, seiner Gargantin das gleiche Vergnügen zukommen zu lassen, das ihm am Abend zuvor zuteil wurde: Er bringt sie auf den Markt und lässt sie decken. Das Resultat wird zwar ein geschlagenes Jahr lang auf sich warten lassen, aber Gulper kann es kaum erwarten, seine Gargantenbabies zu sehen.

Am Abend wird es Zeit für die Infiltration der Ketzerbande. Ezekiel wirkt den angekündigten Zauber auf Elly und erfährt dabei quasi aus erster Hand, dass die Gnomin tatsächlich in ihn verliebt ist. Elly jedoch ahnt nichts davon, wieviel Auskunft der Zauber Ezekiel wirklich gibt. Die Gruppe einigt sich darauf, dass Elly sich bei Gefahr selbst mit ihrem Dolch pieken soll, falls ihr “gedankliches Signal” nicht ausreichen sollte um die anderen herbeizurufen. Dann mischt Elly sich unter die Zuhörer der Predigt. Zu Anfang ist sie unglaublich gefangen von der Rede, die dieses Mal von Tholas persönlich gehalten wird. Alles scheint sehr glaubwürdig und logisch. Doch dann wehrt Elly sich innerlich gegen die Macht der Predigt. Ihr Ziehvater war alles andere als ein böser Halb-Elf, und sie muss sich zusammenreißen, um nicht in ihrer plötzlich aufwallenden Wut auf den Prediger irgendetwas in den Raum zu brüllen. Sie will schließlich eigentlich so wenig wie möglich auffallen, weil sie nicht weiß, was sie noch erwartet.

Da Elly nach dem Ende der Predigt keine Möglichkeit sieht, unbemerkt das Geschehen im hinteren, abgeschlossenen Bereich der Halle zu beobachten, in den sich der Priester und seine Helfer zurückgezogen haben, klopft sie einfach dreist an die verborgene Tür und behauptet, nach den ergreifenden Worten von Tholas seine Schülerin werden zu wollen. Es gelingt ihr, den anfangs misstrauischen Mann zu überzeugen und er verweist sie in eine Ecke des Raumes, wo sie seine Lehren studieren soll. Als er sich in den oberen Teil des Gebäudes zurückzieht und die verbliebenen zwei Helfer unten bei ihr im Raum eingeschlafen sind, benachrichtigt sie mit dem vereinbarten Zeichen ihre Gruppe. Nur wenige Minuten später betreten die anderen leise den Raum, und Elly kann endlich ihrer Wut freien Lauf lassen. Sie schneidet den beiden Schlafenden einfach die Kehlen durch. Dann schleicht sie die Treppe herauf um zu sehen, was Tholas im oberen Stockwerk treibt, doch sie entdeckt nur einen Gang mit mehreren angrenzenden Räumen. Als der Rest der Gruppe ihr nach oben folgt, hören sie merkwürdige Gesänge in einer für alle fremden Sprache. Die Gruppe postiert sich vor dem entsprechenden Raum, jedoch gelingt es Bo und Elly auch gemeinsam nicht, die an der Tür angebrachte Alarmfalle zu entschärfen, und der Alarm geht los. Ezekiel stürmt als erster durch die Tür und findet sich in einem Altarraum, der verdächtig an den Raum erinnert, den Gulper und er in dem Haus verwüstet haben, das mittlerweile der Gruppe gehört. Er brüllt Tholas an und beschimpft ihn als Ketzer, dann attackiert er ihn mit einem magischen Strahl, der jedoch unglücklicherweise sein Ziel verfehlt. Elly ist immer noch rasend vor Zorn und stürmt mit ihrem Rapier auf Tholas zu. Gulper folgt ihr in den Kampf. Gleichzeitig werden Bo und Thergrim von einer Horde Skelette angegriffen, die Tholas offensichtlich zuvor beschworen hat, doch da in dem engen Gang immer nur zwei der Untoten an sie herankommen können und mit Hilfe der von ihnen beschworenen Kreaturen können sich die beiden recht erfolgreich zur Wehr setzen. Als dann auch noch Ezekiel sie mit seinen für Untote fatalen Fähigkeiten unterstützt, ist der Kampf so gut wie entschieden. Gulper und Elly überwältigen derweil ihren Gegner, der schließlich bewusstlos zu Boden geht und eine hilflose und bewegungslose weil herrenlose Schar Skelette zurücklässt. In einem letzten Anflug von Zorn und Hass schneidet Elly auch ihm die Kehle durch.

Die anschließende genauere Begutachtung des Raumes ergibt, dass es sich um einen Altarraum für Grumosh handeln muss, einen Gott der Orks. Allerdings kann sich niemand in der Gruppe einen Reim darauf machen, da Grumosh auch von Halb-Orks angebetet wird und mit diesen nie ein offensichtliches Problem hatte. Da sich die Frage nach dem Hintergrund der Ketzerei aber in diesem Moment nicht beantworten lässt, kehrt man zum praktischen Teil zurück, der darin besteht, den toten Ketzer in einer hell erleuchteten Prozession unter Glockengeläut und bösen Siegesgesängen durch die Straßen zum Tempel zu schleifen. Der Tempelvorsteher zeigt sich äußerst zufrieden und kündigt an, die Leiche als Mahnung auf einem kuscheligen Scheiterhaufen zu verbrennen. Allerdings ist auch er zutiefst verwundert, als ihm die Gruppe von dem heimlichen Grumosh-Altar berichtet. Der Abend endet für die Abenteurer mit großzügigen Belohnungen, aber auch mit vielen neuen Fragen und Rätseln

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Die Mine

28. Pelor 676

Gulper erwacht verstört aus dem Alptraum der vorherigen Nacht, und erzählt Elly verstört, dass, an was er sich noch erinnern kann, und rennt dann verstört durch die Gegend. Er gibt seine Rüstung zur Verbesserung ab, und versucht weiterhin Leute in Codonactes von der Gefahr der Orks zu überzeugen. Elly flößt ihm schließlich einen Trank gegen die Angst ein, und Gulper beruhigt sich.

Mittags trifft man sich in der Zunft der Seiler, wo die Charaktere für die Rettung der Seilerfrauen geehert werden. Im Rahmen einer langen Rede, bei der Gulper droht einzuschlafen, werden Sie zu Ehrenmeistern der Zunft ernannt, und erhalten das Haus, aus welchem Sie die Frauen befreit haben, als Meisterwerkstatt zu Verfügung. Die Zunft hatte dies als Entschädigung vom Eigentümer erhalten, da dieser nicht bemerkt hatte, welches unrecht sein Mieter ihm antut.

Gulper und Elly ziehen aus ihrem Gasthof in das Haus um.

29. Pelor 676

Bo predigt vor Bettlern im Namen vom Odon. Diese sind durchaus empfänglich für seine Botschaft. Elly kann es nicht lassen, und versucht Bo ins lächerliche zu ziehen.

Man beschließt in der Magiergilde nach dem Magier Henry Schwarzherz zu suchen, da dieser offensichtlich etwas mit den Dämonenbeschwörungen zu tun hat, die man in Alt-Metem verhindert hat. In der Gilde schafft Gulper es mal wieder sich daneben zu benehmen, was dazu führt, dass er zeitweise versteinert wird. Für Gulper kommt aber die Frage auf, ob immer nur Männer böses tuen, oder ob Frauen auch dazu in der Lage sind.

Die Suche in der Magiergilde ist erfolglos, aber wegen dem Stein Wufruxolijs wird man an die junge Magierin Kate Brownsteen verwiesen. Man sucht diese in ihrem Haus in Alt-Codonactes auf. Während man auf dem Weg dorthin ist, erfährt man, dass die Sperre rund um Codonactes aufgehoben worden sind, und die Waren wieder fließen.

Mrs. Brownsteen weiß auch nichts über den Magier Henry Schwarzherz, kennt aber den getöteten Heron Eli, der lange Zeit ihr Verehrer war. Ein erfolgloser Verehrer.

Gulper ist von der Ausstattung der Wohnung der Magierin fasziniert, ihre sprechenden Spiegel, sich bewegenden Stühlen, usw.

Mrs. Brownsteen kennt eine Sage über den Stein Wufruxolijs, die viele tausend Jahre alt ist. Er soll der Schlüssel zu einer Quelle ungeheurer Macht sein. Ein reicher König aus der Vorzeit soll ihn mit in sein Grab genommen haben, welches nie gefunden wurde. Auf der Liste des Briefes von Henry Schwarzherz kommt aber ihrer Meinung nach nur ein Ort dafür in Frage, dass das Grab in der Nähe liegen könnte. Die Bergbausieldung Xantite. Mrs. Brownsteen bittet die Charaktere dorthin zu reisen, und zu schauen, was sie finden können. Sie würde den Stein entsprechend entlohnen. Und Gulper würde auch den Stuhl bekommen, den er so bewundert.

Die Charaktere machen sich auf den Halbtagesmarsch nach Xantite. Unterwegs kommen ihnen die Armee entgegen. In Xantite eingetroffen finden sie es verlassen und zerstört vor. Die Armee hat eine große Menge Dretch-Dämonen erschlagen. Diese scheinen sich hier in Massen gesammelt zu haben, und die Bergleute erschlagen zu haben. Man ist sich sicher auf der richtigen Fährte zu sein.

Als erster möglicher Ort wird die Mine angesteuert. Insbesondere, da dort sehr viele Kampfspuren sind. Man läßt sich mit dem Korb in die Mine herab. Unten wir Elly aus dem Hinterhalt angegriffen, und fast getötet. Da der Gegner unsichtbar ist, weiß man erstmal nicht, gegen was man kämpft. Aber, es stellt sich heraus, nachdem die Unsicherbarkeit erlicht, dass es sich um einen Quasit-Dämonen handelt. Die Gruppe erschlägt ihn.

Ansonsten erweisen sich die Stollen als leere, nur Abbaugerät.

Um wieder aus der Mine herauszukommen, muss Bo nach oben klettern, mit dem Seil und den Tunnelwänden als Hilfe. Bei einem 100 Meter tiefen Schacht keine leichte Übung, auch für einen Schurken, aber es gelingt. Oben angekommen holt der die übrigen Gruppenmitglieder hoch, und man beschließt man nächsten Tag weiter zu suchen.

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Traum

In der Nacht vom 27. Pelor auf den 28. Pelor hat Gulper folgenden Traum:

Gulper steht oben auf einem Hügel, und blickt auf eine Welt hinab, die in Trümmern liegt. Auf der Ebene vor ihm, im Schatten der Runinen einer riesigen Stadt, brennt ein gewaltiges Feuer. Die Luft ist von Trommeln und Schreien erfüllt.

Am Feuer siehtst du Hundertausende von Orks tanzen und trommeln. Aus dem Feuer erklingen die Schreie von Abertausenden von Menschen und Halblingen, die darin zu Tode kommen.

Die Erde fängt an zu beben und zu brechen. Die Orks fangen an, in Jubel auszubrechen.

Du siehtst wie die Götter selbst auf die Orks herabstürzen, um sie zu vernichten. Aber die Erde bricht weiter auf.

Die Götter fegen den Orks hinweg, aber diese bewegen sich in ihrem Jubel nicht weg. Die Erde bebet, als zerspringe sie gleich. Die Risse werden immer gewaltiger und zerschneiden das Land. Die Götter fliehen. Dann zerbricht die Welt.

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Folter

22. Pelor

Müde, blutig und verschwitzt verlässt die Gruppe das Kontor. Die Sonnenscheibe ist gerettet und es ist anzunehmen, dass keine weiteren Artefakte aus dem Pelortempel gestohlen werden.
Demütig überreicht Ezekiel dem zuständigen Priester die verlorengegangene Sonnenscheibe. Der Orden zeigt sich dankbar und belohnt die Gruppe.
Danach legt man sich zur Ruhe.

23. Pelor

Am nächsten Morgen beginnt die Razzia im Kontor. Priester und Stadtwachen schwärmen aus um das Gebäude gründlich unter die Lupe zu nehmen. Ezekiel begleitet sie. Zunächst unbemerkt schleicht sich Elly hinter ihnen her. Wirklich Auffälliges wird im Kontor nicht gefunden. Der unterirdische Gang ist bekannt und wird vornehmlich als Unratschacht verwendet. Es ist anzunehmen, dass der Regen den Dreck immer wieder fortwäscht. Elly schleicht sich an den Priestern vorbei in den Innenhof des Kontors. Eine Weile bieten ihr Fässer und Kisten gute Deckung. Doch eine falsche Bewegung, ein Geräusch und sogleich stehen zwei Priester hinter ihr und packen sie. Da hilft auch ein gekonnter Tumble nicht mehr weiter.
Man schleppt sie zum zuständigen Priester. Der Gnom zetert und schreit, dass man ihr Unrecht tue und ihr weh tue.
Ezekiel, der nicht taub ist, erkennt die Stimme und löst sie etwas genervt aus. Da er sie kennt, wird Elly in seine Obhut gegeben. Ezekiel ist nur wenig erfreut.
Außerdem wird noch ein Kaufmann befragt. Ein Blick auf ihn zeigt, dass er zwar etwas zu verbergen hat, aber dennoch nichts böses im Schilde führt. Als Ezekiel vorschlägt, den Schacht zuzumauern, ist der Kaufmann dagegen, kann aber nichts tun um es zu verhindern. Ezekiel ist misstrauisch, kann aber auch bei einer Befragung nicht viel mehr in Erfahrung bringen. Letztendlich, wird der Schachteingang im Innenhof vermauert.

Gulper und Bo haben sich derweil auf den Weg zu den Seilern gemacht. Man führt die beiden auch zu einem der höher gestellten Zunftmitgliedern. Sie erklären ihm, dass die Gefahr für die Halblingsfrauen wohl gebannt sein muss.
Man bedankt sich bei ihnen. Gulper hat nun Zeit ein paar Seiler aufzusuchen, die seinen Vater kennen. Von den Halblingen erfährt er, dass sein Bruder auf Wanderschaft ist um mehr über das Seilerhandwerk zu erfahren. Wie es seinem Vater geht, kann ihm niemand sagen. Nur er kann die Nachricht über den Tod seiner Mutter überbringen. Die Halblinge zeigen sich mäßig betroffen.
Dennoch kann Gulper seinem Wunsch nachgehen, Langohr, der Gargantin, ein Seil zu machen. Dafür werdem ihm Materialien und zwei Gesellen zur Verfügung gestellt. Bo möchte seinen Kontakt aufsuchen und bittet darum, auf Gulper ein Auge zu haben.

Bo trifft sich mit seinem Kontaktmann in dem whlbekannten Gasthaus. Er spricht über Urdrauks Tod. Und darüber, dass er wegen der verschwundenen Halblingsfrauen in Ungnade gefallen ist. Des Weiteren hat sein Kontaktmann aber keine Aufträge für den Halbling.

Als Gulper gerade dabei ist das Seil zu drehen, kommt ein Gesellenjunge, Fürchtegott, hastig und übereilt ins Zunfthaus gelaufen. Mit heller Stimme verkündet er, dass die älteste Tochter von Karga, einem Halblingsseilers verschwunden ist.
Gulper und die beiden Gesellen machen sich auf um sie zu suchen. Im Hafenviertel wimmelt es von anderen Seilern, aber auf seine Nachfragen, bekommt Gulper keine Antwort.

Derweil werden Elly und Ezekiel auf den Tumult in den Straßen aufmerksam. Nach einer kurzen, aber hitzigen Diskussion begeben sich auch die beiden auf die Suche nach dem Mädchen. Elly betätigt sich kurzfristig als Wachtmeister. Sie findet heraus, dass das Mädchen blond ist und einen großen Oberbau hat.
Bo wird auf dem Rückweg zu den Seilern von zwei Halblingen und einem Menschen gefangen genommen. Die beiden verdächtigen ihn, etwas mit den Geschehnissen zu tun gehabt zu haben. Sie glauben, dass Gulper, nur ein dummer Handlanger des Halblings ist. Bo wird befragt, seine Antworten frustrieren die Seiler, aber letztendlich glaubt man ihn unschuldig und lässt ihn wieder laufen.

In der Zeit packt Gulper sich einen Bettler auf den Straßen nacheinander. Drückt sie gegen Hauswände, würgt sie, und befragt sie. Wenn sie ihm unbefriedigende Antworten geben (und das tun sie alle) verteilt er Kopfnüsse und lässt sie liegen. Im dichten Gedrängel und Chaos treffen Elly, Ezekiel, Bo und Gulper wieder zusammen.
Die Suche aber scheint vergebens. Niergendwo ist eine Spur der Halblingsfrau zu finden. Und auch ihre Leiche ist nicht auffindbar.
Dennoch suchen Elly und Gulper die ganze Nacht.
In einer dunklen Gasse überraschen sie vier versteckte Orks. Elly vergrößert Gulper mit dem Stab. 4,20 groß und so breit wie die Gasse nimmt sich Gulper den Orks an. Elly springt auf ein Dach und spickt die Orks mit Pfeilen. Der Kampf dauert nicht lange und drei der vier Orks liegen tot am Boden. Von einer Dampframme zermalmt. Den vierten packt sich Gulper und haut ihn mit einer weiteren Kopfnuss k.o.
Vorher gibt der Ork zu, ein Handlanger von einem gewissen Meister zu sein. Dieser Meister hatte ihnen den Auftrag gegeben Elly zu fangen. Außerdem haben sie etwas mit dem Verschwinden der Halblingsfrauen zu tun.
Kurzerhand schleppt Gulper den Ork zusammen mit Elly zurück zu Ezekiel. Er soll entscheiden was zu tun ist. An den Beinen, wird der Ork durch das halbe Viertel geschleift.
Während Elly sich am Tempel nach Ezekiel erkundigt, benutzt Gulper den Ork als Sitzbank und pult ein wenig in seinen Augen herum. Er wundert sich ein wenig, dass das eine Auge plötzlich so milchig geworden ist. Dort stößt auch Thergrim zu ihnen.
Die Herbergsmutter des Tempels ist von der seltsamen Gruppe vor ihren Toren verwundert, erklärt sich aber bereit Ezekiel zu wecken.
Aus Albträumen herausgerissen, rappelt sich Ezekiel auf und folgt ihr nach draußen. Für einen Moment starrt er Gulper und den Ork konsterniert an.
Nach einer kurzen Erklärung bittet er die wachhabenden Priester um einen Raum zur Befragung. Dieser wird ihnen gewährt.
Gulper schleift den Ork wieder an den Beinen hinein. Hände und Füße des Orks werden mit Seilen gefesselt. Dann wird der Ork in eine sitzende Position gebracht. Gulper hockt hinter ihm und hat die Oberarme des Orks gepackt.
Die Befragung wird dem Ork weh tun. Ezekiel bittet um einen Dolch und auch dieser wird ihm gewährt. Unter der Folter und den drängenden Fragen des Klerikers, erklärt der Ork, wo sich „Meister“ aufhält und auch den Weg dorthin.

Vorher machen der Zwerg, der Gnom, der Ork und der Kleriker einen Abstecher zu den Seilern und bitten um Verstärkung. Außerdem wird die mordlüsterne Gruppe um Stille und Heimlichkeit gebeten. Das gleiche muss auch Gulper noch eingeimpft werden.

Bo hat in der Zwischenzeit einen sehr lebendigen Traum von seinem Gott Odon. Der ihm eben das Quartier des Meisters zeigt und ihm erklärt, dass dort eine Prüfung auf ihn warte. Auch er macht sich auf den Weg.
Unterwegs trifft er auf den Rest der Gruppe.
Gemeinsam kommen sie beim Hauptquartier des „Meisters“ an. Die Seiler umstellen das Gebäude.

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Aus Halbling mach Zwerg und andere Verrücktheiten

22. Pelor

Während Gulper und Elly erstmal ausgiebeig frühstücken und den Tag gemütlich angehen lassen, ist Ezekiel beim Pelor-Orden schon in heller Aufregung. Eine Sonnenscheibe ist des nachts aus dem Tempel gestohlen worden, und offensichtlich haben die Wachen nichts unternommen, um den Diebstahl zu verhindern oder aufzuklären. Eher halbherzig wird Ezekiel darum gebeten, doch bitte nach der entwendeten Scheibe Ausschau zu halten. Man sei kleinere Verluste in letzter Zeit gewohnt. Sofort schickt Ezekiel seinem Mentor einen Falken mit der Bitte, den Orden in der Hauptstadt einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – seiner Meinung nach kann es nicht angehen, dass von Seiten des Ordens so wenig unternommen wird, um den Dieb oder die Diebe zu stellen. Erst nachdem er das erledigt hat, kann er sich reinen Gewissens zum mit der Gruppe verabredeten Treffpunkt vor dem Theater begeben.

Während sich die Gruppe vor dem Theater darüber berät, was als nächstes zu tun sei, entdeckt Elly zwei Gnomen-Barden, die auf der Straße musizieren. Es ist das erste Mal, dass sie Leuten ihrer eigenen Rasse begegnet und dementsprechend fasziniert beobachtet sie die Musiker. Nach einem kleinen Schubs in die richtige Richtung kommt sie mit den beiden ins Gespräch. Sie erfährt, dass es zwar äußerst selten vorkommt, dass ein Gnomenclan eines seiner Kinder aussetzt, es aber doch ab und an passiert, wenn der Clan fürchtet, das Kind könne Unglück über die Gemeinschaft bringen. Es gibt sogar ein Lied über dieses Thema, das allerdings damit endet, dass dem Clan letztlich erst Unglück widerfährt, weil er das Kind verstoßen hat. Der ältere der beiden Gnome zeigt eindeutiges Interesse an Elly und bittet sie für den Abend zu einer Verabredung in ein Gasthaus. Elly möchte sich zwar gerne mit ihm treffen, besteht aber darauf, dass Gulper sie begleitet. Irgendwie ist ihr die ganze Situation nämlich etwas unheimlich.

Nachdem man sich von den beiden Gnomen verabschiedet hat, beschließt Gulper, dass er den Viehmarkt besuchen möchte, zunächst offiziell mit dem Plan, sich einen neuen Hasen als Ersatz für den damals von seinem Bruder abgeschlachteten, heißgeliebten Langohr zuzulegen. Also macht sich die illustre Truppe auf den Weg zum Viehmarkt. Ezekiel und Bo vermuten sofort, dass es nicht bei einem Hasen bleiben wird…und sie sollen Recht behalten. Gulper verliert sein Herz an eine Gargantensau, die dank Ezekiels diplomatischen Bemühungen schlussendlich für günstige 130 Goldstücke zu haben ist.

An Ezekiel nagte aber weiter der Diebstahl diverser Gegenstände aus den Tempeln Pelors und somit beauftragte er mehrere Bettlerkinder sich mal umzuhören ob nicht irgendwas Auffälliges in den letzten Nächten vonstatten ging. Er versprach Ihnen eine kleine Belohnung und die Kinder waren sofort Feuer und Flamme. Während des ganzen Trubels wurde Bo von einem Strassenjungen angesprochen. Ihm wurde die Nachricht übermittelt er möge sich baldigst beim Gildenchef der Diebe im Brückenviertel melden. Er seilte sich also heimlich ab und machte sich auf den Weg in den Gasthof in dem er den Abend zuvor Urdrauk traf. Diesmal fand er aber nicht Urdrauk vor sondern seinen Boss. Der Boss stellte Bo den Auftrag dass er sich doch mal im Aussenviertel umschauen sollte was dort so passiert. Gesagt, getan.

Währenddessen kam ein Strassenjunge zu Ezekiel. Er berichtete von einer Ruine wo das Diebesgut wohl zu Finden sein. Die Truppe machte sich einschliesslich Gulper und der Gargantensau auf den Weg zu dieser Ruine. Ezekiel lief los um die Stadtwache zu holen. Gulper war das aber zu lagnweilig. Somit ging er einfach mal in das Haus und fand einen Bettler vor, der einen Sack voll Diebesgute bewachte. Nach einigen zärtlichen Streicheleinheiten plapperte der Bettler auch dann los und erwähnte den “Führer”, in dessen Auftrag er dort aufpasste. Inszwischen trafen die Wachen vor Ort ein und verhafteten ihn. Dann beschloss die Gruppe um Ezekiel und Gulper am Haus auf den “Führer” zu warten. Aber wiederrum langweilte sich Gulper und zog los um den Führer zu finden. Er schnappte sich einen dahergelaufenen Halunken und zwang ihn, ihn zum Führer zu bringen. Was tat besagter Ganove? Er lockte Gulper in einen Hinterhalt. Sie betraten ein heruntergekommenes Haus wo sechs Armbrustschützen auf sie warteten. Gulpers Reaktion: Er schmiss den Ganoven auf die Armburstschützen und nahm die Beine in die Hand.

Während all dem lief Bo im Aussenviertel herum und wurde bald von zwei “Aufpassern” angesprochen was er dort zu suchen hatte. Er redete sich raus aber irgendwie fand er merkwürdig dass einer der beiden immer wieder fragte ob er nicht seine Cousine besuchen wollte. Bo verneinte und ging seines Weges. Die beiden liessen Bo nicht mehr aus den Augen. Er bemerkte dass immer wenn er sich einer Halblingsdame näherte die beiden zusehens nervöser wurden. Also ging er das Risiko ein und fragte direkt nach dem merkwürdigen Verhalten. So erfuhr er von mehreren verschwundenen Halblingsfrauen. Eine dieser Frauen war die Cousine des eben erwähnten “Aufpassers”. Bo erfuhr dass sie totgestreckt im Hafenbecken umhertrieb. Er velangte den Boss der beiden zu sprechen und wurde zu einem Seilermeister gebracht. Dort erfuhr er warum im Viertel die Stimmung so niedergedrückt war. Er machte sich dann auf den Rückweg und stolperte über einen uralten Zwerg der ihm zuflüsterte “Weiter so”. Bo war irritiert und folgte dem Alten in eine Spelunke wo der Zwerg sich bereits ein Bier bestellt hatte. Bo tat ihm gleich und setzte sich neben den Alten und sprach ihn an – der Zwerg reagierte verängstigt und floh..Bo hinter ihm her. Der Zwerg lief in die nächste Spelunke, neues Spiel, neues Glück. Diesmal reagierte der Zwerg nicht ganz so panisch und erklärte ihm dass er ihn wohl mit einem seiner BRüder verwechselt haben musste. Aber welche Brüder nur? Beim Nachfragen erfuhr Bo nicht mehr viel da das, was der Zwerg zu sagen hatte nur für bestimmte Zwergenohren bestimmt war. Was tat Bo also? Er suchte und fand Thergrim und schleppte ihn mit zu dem Zwerg. Dort erfuhr nach einigem Hin und Her Thergrim etwas über das Aussterben der Zwerge und dass es einen Weg gäbe dies zu ändern. Bzw. gab es zwei Wege, den richtigen und den falschen. Bo überkam ein Geistesblitz. Er hatte die Idee das der falsche Pfad vielleicht der war Halblingsfrauen mittels Magie oder Gewalt zu vergrößernm bwz zu strecken. Thergrim fand die Idee nicht abwegig.

Nachdem der Zwerg seine Weisheit losgeworden war, und es schien so als ob Moradin durch ihn sprach verwandelte sich der ALte in Stein. Nach einer hitzigen Diskussion in vertraulicher Zwergenrunde machten sich Thergrim und Bo auf den Weg zu den anderen. Unterwegs sammelten sie dann Gulper ein der sich etwas verlaufen hatte. An der Ruine angekommen schlug Bo vor sich im Haus gegenüber der Ruine zu verstecken und dort dem Führer aufzulauern. Gulper machte sich auf den Weg den Hintereingang zu bewachen. Durch Zufall fiel Gulper fast in einen Tunnel welcher von der Ruine wegführte. Nach kurzem Überlegen sprangen die Gefährten in den Tunnel um noch einen kurzen Moment ein Licht zu sehen welches sich von der Gruppe entfernte. Nach kurzer Diskussion eilte man hinter dem Licht her, jedoch Acht gebend nicht aufzufallen.

Am Ende des Weges fand sich eine Höhle in der Urdrauk unter schwerer Bewachung irgendein magisches Ritual vollführte in welchem wohl die verschwundenen Dinge aus den Pelortempeln eingeschmolzen wurden. Nach einem kurzen, aber heftigen Kampf war alles niedergemetzelt. Bo hatte heimlich den Ausschlag gegeben Gulpers Laune erheblich zu senken. Gulper stürmte also vor und schlug mit der Axt um sich, so voller Wut dass er keinerlei Rücksicht mehr darauf nehmen konnte auch nur irgendeinen dieser Übeltäter zwecks Befragung überleben zu lassen.

Nach dem Kampf ging es in den Tunnel zurück. Die Gruppe fand eine Höhle voller Fledermäuse, sah aber zu diese nicht aufzuscheuchen und entdeckten danach dass ein Ausgang aus dem System der im Innenhof eines Handelskontors endete. —-Fortsetzung folgt

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Auf nach Codonactes!

19. Pelor

Da Ezekiel für die Lösung der letzten Aufgabe Passierscheine nach Codonactes für die ganze Gruppe erwirken konnte, kann die Reise in die Hauptstadt weitergehen. Unterwegs kommt man sich ein wenig näher und lernt sich besser kennen, ein gewisses Misstrauen zwischen einigen Gruppenmitgliedern bleibt jedoch. So kommt es zu kleineren Streitereien zwischen Bo und Elly, die mittlerweile sehr gut gelernt hat, dass große blaue Augen bei Gulper einiges bewirken können, und dies auch ungeniert zu ihrem Vorteil einsetzt. Ein unterwegs gestohlener Bollerwagen, gezogen von dem gutmütigen Halb-Ork, dient der Dame mittlerweile als Gefährt und Bo als ein weiterer Grund, bei Ezekiel über sie zu lästern.


Nach einer Weile treffen die Fünf auf eine Gruppe von 30 bis 40 Menschen, von denen ein großer Teil Symbole der unterschiedlichsten Zünfte trägt. Im Schutze einer Horde Soldaten kommen diese offensichtlich aus Codonactes und bewegen sich in Richtung Medem. Während der Rest der Gruppe sie relativ unbeeindruckt hätte passieren lassen, kann Gulper seine Neugier nicht zügeln und spricht sie an. Doch viel ist aus den Zunftmeistern nicht heraus zu bekommen, und so setzt man seinen Weg randwärts fort.


Leider bleibt es nicht lange bei dieser einen Begegnung. Ein lautes Rascheln und Knacken im Gebüsch zu ihrer Rechten lässt die Gruppe wachsam werden. Und tatsächlich handelt es sich bei den Verursachern der Geräusche nicht bloß um gewöhnliche Waldtiere, sondern um vier kleine fiese Dämonen. Sofort gerät die Gnomin in Panik und versteckt sich im nächsten Gebüsch auf der anderen Seite des Weges, während ihre Kameraden sich in den Kampf stürzen. Zunächst scheint die Lage aussichtslos. Es dauert nicht lange, bis Ezekiel bewusstlos zu Boden geht. Elly überwindet sich zwar, aus ihrem Versteck zu kriechen um ihm zu helfen, doch Ezekiel droht ihr unter den Händen wegzusterben. Erst mit Hilfe des Zwerges gelingt es, seine Blutungen soweit zu stillen, dass keine akute Lebensgefahr mehr besteht. Zugleich erscheinen wie aus dem Nichts weitere Dämonen. Letztlich ist es wohl vorwiegend Gulper zu verdanken, der wie ein Löwe zeitweilig gegen drei Dretches zugleich kämpft, dass alle diesen Kampf überleben.


Nachdem die Angreifer geschlagen sind, beschließt die Gruppe, zunächst die Nacht einzuläuten und zu rasten, um sich zu regenerieren und neue Kräfte für den letzten Teil der Reise zu sammeln. Während ihre vom Kampf geschwächten Kameraden den Schlaf der Gerechten schlafen, führt Elly jedoch noch etwas im Schilde. Still und heimlich stiehlt sie den “Vergrößerungsstab” aus Thergrims Rucksack. Die Tat bleibt vorerst unbemerkt, da der etwas morgenmuffelige Zwerg seine Habseligkeiten vor der Weiterreise nicht wirklich genau kontrolliert.

20. Pelor

In Codonactes angekommen trennen sich die Wege der Abenteurer vorerst. Ezekiel findet für die Nacht Unterschlupf bei seiner Glaubensgemeinschaft. Gulper möchte gern ins Theater gehen. Elly schließt sich ihm an, damit er keinen Blödsinn macht. Zunächst müssen die beiden allerdings ein Badehaus aufsuchen, da sie von der Reise dreckig und zerrupft sind und in diesem Zustand an der Tür des Hauptstadttheaters abgewiesen werden. Der Abend verläuft ohne größere Zwischenfälle und schließlich finden auch die beiden ihren Weg in eine Herbege im Brückenviertel und ins Bett.


Bo zieht derweil durch die Straßen der Stadt und begegnet bald einer Halblings-Prostituierten. Er beginnt ein Gespräch mit ihr und lässt sich von ihr zu ihrem Boss, dem Halbling Urdrauk, führen, dessen Vertrauen er sich mit einer aberwitzigen Aktion zu erkaufen versucht: Er soll die Sonnenscheibe von einem Altar aus einem Pelor-Tempel stehlen und ins Hauptquartier des Schurkenanführers bringen. Das Glück ist tatsächlich auf seiner Seite und er kann noch in der selben Nacht Urdrauk seine Beute präsentieren. Zufrieden kehrt Bo danach ebenfalls in ein Gasthaus ein und begibt sich zur Ruhe.


Thergrim hat sich auf den Weg zu seinem Schwipp-Schwager 22. Grades gemacht, mit dem er zunächst ein wenig allgemeinen Klatsch und Tratsch aus der Großfamilie austauscht. Man diskutiert über die skrupellosen Zunftmeister, die den Händlern an der Straßensperre für kleines Geld ihre Waren abkaufen und sie in der Stadt zu horrenden Preisen wieder unter die Leute bringen. Außerdem kann sein Verwandter Thergrim nützliche Hinweise geben, woher er mehr Informationen über das mysteriöse Verschwinden der Zwergenfrauen bekommen könnte: Es heißt, am Hafen lebe ein uralter Zwerg, der sich möglicherweise noch an die Zwerginnen erinnern könnte. Dieser steht schon lange außerhalb der sonst so eingeschworenen Zwergengemeinschaft und betrinkt sich angeblich den lieben langen Tag mit dem billigsten Fusel, den die Hafenschänken zu bieten haben.

Der Tag endet letztlich für alle Mitglieder ohne große Katastrophen, die Chancen stehen also gut, dass sich am nächsten Tag alle am vereinbarten Treffpunkt im Brückenviertel einfinden werden.

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Rettung von Ane

Kennenlernen und erste Aufgaben

17. Pelor

Die Charaktere treffen in dem kleinen Dorf Neu-Metem ein, welches direkt an der Strasse zu Hauptstadt Codonactes gelegen ist. Der Weg weiter wird seit 2 Wochen durch die Soldaten des Königs gesperrt, niemand darf “aus Sicherheitsgründen” in die Hauptstadt.

Während die Charaktere sich die Zeit vertreiben, lernen sie sich kennen. Da der Kleriker gegen einen kleinen Gefallen für den Tempel des Pelenors Passierscheine erwirken kann, willigt man ein.

Vor 2 Tagen wurde ein kleines Mädchen namens Ane nachts aus ihrem Bett im Haus der Eltern entführt. Die Eltern haben nichts mitbekommen, aber über die Kuh vor dem Haus bekommen die Charaktere heraus, dass ein Mann dieses nachts aus dem Haus gelockt hat, und in Richtung Wald mitgenommen hat.

Die Spuren führen zu einem alten, in Ruinen liegendem Dorf, welches auch schon die Priester im Tempel in Verdacht hatten als Ort, wo das Mädchen hin verschleppt worden ist.

Auf dem Weg dorthin, wird die Gruppe von einer Rotte von Schreckensratten angegriffen, und übersteht diesen Angriff kaum.

18. Pelor

Nachdem man sich erholt hat, geht man weiter zum verfallenen Dorf.

Dort gibt es nur ein Gebäude, was in Frage käme, dieses ist abgedichtet und alle Türen und Fenster sind vernagelt.

Die Gruppe dringt übers Dach ein, zerstört die verteidigenden Skelette und erschlägt den Gehilfen des Entführers. Danach sucht man weiter, und hört das Mädchen schreien.

Die Gruppe dringt in den Arbeitsraum des Magiers Heron Elis ein, welcher gerade das Mädchen in einem Ritual viviziert. Da Heron Eli und seine Gehilfen auf die Gruppe vorbereitet waren, entbrennt ein Kampf, der den Barbaren frühzeitig zu Boden gehen läßt. Nachdem sich Heron Eli und seine Leute im Labor verschanzt haben, drohen die Charaktere im damit ihn auszuräuchern, weswegen er sich ergibt. Aus Sicherheitsgründen erschlägt die Gruppe ihn und seine Leute, sowie rettet das Mädchen.

Nachdem dieses abgeliefert ist, teilt man sich die Besitztümer des Magiers, darunter sein Zauberbuch und einen Brief des Henry Schwarzherz

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Welcome to your Adventure Log!
A blog for your campaign

Every campaign gets an Adventure Log, a blog for your adventures!

While the wiki is great for organizing your campaign world, it’s not the best way to chronicle your adventures. For that purpose, you need a blog!

The Adventure Log will allow you to chronologically order the happenings of your campaign. It serves as the record of what has passed. After each gaming session, come to the Adventure Log and write up what happened. In time, it will grow into a great story!

Best of all, each Adventure Log post is also a wiki page! You can link back and forth with your wiki, characters, and so forth as you wish.

One final tip: Before you jump in and try to write up the entire history for your campaign, take a deep breath. Rather than spending days writing and getting exhausted, I would suggest writing a quick “Story So Far” with only a summary. Then, get back to gaming! Grow your Adventure Log over time, rather than all at once.

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