Codonactes

Allgemeines

  • Die Hauptstadt des nördlichen Reiches.
  • Im Zentrum der Herzlande gelegen.
  • Sitz des Kaisers
  • Großer Binnenhafen
  • Wird von dem Fluss Ann durchflossen

Bewohner

  • Etwa 200.000 Einwohner
  • 50% Menschen
  • 30% Halblinge
  • 10% Zwerge
  • 5% Gnome
  • 5% sonstige

Religion

  • Tempel von fast allen von Menschen und Halblingen verehrten Göttern
  • Tempel von einigen Göttern der anderen Rassen

Wichtige Viertel

Eine Schematische Darstellung von Codonactes mit den einzelnen Vierteln. (Wer sich berufen fühlt, kann gern eine bessere Karte machen)

(Aussenviertel, Randviertel und Handwerkerviertel sind etwas zu klein geraten)

Palast- und Regierungsviertel

Ein vor gut 200 Jahren an das aktuelle Codonactes angebautes Stadtviertel, welches durch die alte Stadtmauer von der eigentlichen Stadt abgetrennt ist, und nach aussenhin ebenfalls von einer Stadtmauer umgeben ist.

Hier befindet sich der Stadtpalast des Kaisers, sowie verschiedene Regierungsgebäude. Ebenfalls sind hier die Wohnanlagen der Herzöge und vieler Grafen zu finden, wo diese aber nur selten anzutreffen sind. Auch befindet sich hier die Niederlassung der ständigen Gesandschaft des Sultans des Südreiches.

Vor 100 Jahren hat sich hier ebenfalls die kaiserliche Offiziersschule, sowie die Reichsmagierakademie niedergelassen.

Das Viertel wird streng bewacht, und ohne einen Passierschein dürfen nur Adlige das Gebiet betreten. Hier wachen auch nicht die Büttel und Wächter der Stadt, sondern kaiserliche Soldaten.

Alt-Codonactes

Die alte Stadt, die mit den Jahren über ihre Grenzen hinausgewachsen ist. Die immer noch erhaltenen Stadtmauern grenzen diesen Bereich ebenfalls ein. Hier leben die Reichen und Adligen. Die Händlergilde, aber auch die Magiergilde haben hier ihren Sitz, sowie die Gelehrtenschule von Codonactes. Ebenfalls finden sich hier das Zunfthaus der der Goldschmiede und Edelsteinschleifer. Anders als im Regierungsviertel wird hier das Tor zur restlichen Stadt zur Abendstunde geschlossen. Aber auch tagsüber kontrollieren die Städtischen Büttel und Wachen die Eingänge, und laufen auf den Strasse patroullie. Die Gasthäuser und Kneipen sind sauber und ordentlich, aber auch teuer. Hier herrscht als einziges Viertel in der Stadt abends keine Sperrstunden für die Gastwirte. Sitz der Stadtverwaltung. Gerüchteweise soll die Alte Gilde hier irgendwo ihr Hauptquartier haben.

Hafenviertel

Das Hafenviertel liegt direkt am Fluss Ann. Hier findet sich der Binnenhafen Codonactes, über den viele Waren in die Stadt gelangen, und auch wieder aus dieser heraus. Neben dem großen Haus der Händlergilde finden sich hier Kontore vieler Händler. Dieser Bereich des Hafens, sowie die Docks sind auch hinreichend durch die Wache geschützt. Kaum hat man aber den Bereich der Docks und Kontore verlassen, so findet man sich in einem heruntergekommen Bereich der Stadt. Hier gibt es billige Kneipen, Gasthäuser und Bordelle. Hier leben Dockarbeiter, Tagelöhner, aber auch die Zunft der Gerber, Kürschner und Lederer hat sich hier niedergelassen. Der Geruch deren Gassen ist oft schlimmer als der des Fisches am Hafen. In den Strassen begegnet man Bettlern, und das Hauptquartier der Gilde der Bordelbesitzer sowie der Diebesgilde “Vecna’s Kinder” soll hier versteckt sein.

Brückenviertel

Das Brückenviertel liegt auf der großen Brücke über den Fluss Ann, sowie auf den angrenzenden Gebieten. Hier unterhalten viele Händler ihre Geschäfte, der große Markt der Stadt findet im Bereich der Brücke und der Insel mitten im Ann statt. Es gibt viele Gasthäuser hier von billig bis hin zu teuer, von schmutzig bis sauber. Hier befindet sich das Theater der Stadt, das Gildenhaus der Barden, Musikanten und Spielleute, sowie verschiedene Künstlerwerkstätten. Ebenfall haben hier die Zunft der Drucker und Graveure ihre Strassen und ihr Zunfthaus. Auch der Richtplatz befindet sich hier in unmittelbarer Nähe zum Markt. Typische Bewohner des Viertels sind Mitglieder obiger Gilden und Zünfte, sowie Händler, einige Kleinadlige und Künstler. An Markttagen ist die Präsenz der Ortnungshüter hoch, an anderen Tagen, sind sie zu sehen, aber nicht wirklich viel. Wo Händler sind, sind auch Diebe nicht weit. Die Brückengeister dominieren dieses Viertel, auch wenn die anderen Gilden regelmässig versuchen es ihnen abzunehmen.

Handwerkerviertel

Das Viertel der Zünfte in Codonactes. Wer hier nicht sein Zunfthaus hat, wird von den hier angesiedelten Zünften nicht als wirkliche Zunft betrachtet. Da aber einige andere Zünfte ehrheblich mehr Einfluss haben, müssen sie auch diese akzeptieren. Hier findet man die Zunft der Schreiner, Tischer, Zimmerleute und Küfer, die Zunft der Grob- und Pferdeschmiede, die Zunft der Plättner und Rüstungmacher, die Zunft der Waffenschmiede, die Zunft der Instrumentenbauer und die Zunft der Steinmetze und Töpfer. Die Wachen selbst sieht man hier selten, stattdessen sorgen die Zünfte selbst für ihre Sicherheit. Als ein wichtiges Gebäude steht hier das Tagungshaus der Zunfträte, wo sich regelmässig alle Zünfte treffen.

Randstadt

Randstadt hat seinen Namen daher, da es in Richtung des nächsten Randes liegt. Zwischen den guten Viertel Altstadt, Palastviertel und Tempelbezirk gelegen ist es entsprechend rein und ordentlich. Das Gildenhaus der Apotheker und Heilkundigen befindet sich hier, und die Gilder der Baumeister hat ihren Sitz hier. Ebenfalls findet man hier eine Schule der Schreiber, welche auch gleichzeitig als Gilde für diese fungiert. Die Gilde der Alchemisten hat hier ihr Gildenhaus, und viele Alchemisten haben hier ihre Werkstätten, auch wenn man einige in fast allen Viertel der Stadt findet. Großbürger, Adlige aber auch Kleinbürger haben hier ihre Häuser. Am Rande dieses Viertels liegt neben der großen Kaserne des kaiserlichen Truppen auch der Wehrübungsplatz der Zünfte und Gilden. Das Stadtgericht befindet sich hier. Die Wache sorgt regelmässig für Sicherheit im ganzen Viertel. Gerüchteweise ist der Untergrund fest in der Hand der Alten Gilde.

Tempelbezirk

Neben dem Palastviertel sicher das einzige Viertel, was nicht von Normalbürgern bewohnt wird. Hier leben und beten die Priester und Kleriker der verschiedenen Götter. Die größten Temple sind die von Pelor, Heironeous, Boccob, St. Cuthbert und Yondalla. Ausserdem soll es eine großen verborgenen Tempel von Olidammara geben. Dazu gibt es Tempel vieler weiter Götter der Menschen und Halblinge. Ebenfalls findet sich hier ein Tempel zu Ehren Garl Glittergold, dem Gott der Gnome, sowie von Moradin, dem Schöpfergott der Zwerge. Der Tempelbezirk ist durch eine Symbolische Mauer vom Rest der Stadt abgerenzt. Im Tempelviertel trifft man keine Wachen der Stadt, sondern Tempelgardisten die für Ordnung sorgen. Die Wachen der Stadt dürfen den Bezirk aber betreten, und verfolgen auch Diebe ohne weiteres bis hier hin. Die Tempel selbst betreten sie aber nicht.

Aussenviertel

Das Aussenviertel ist eigentlich zwei Viertel. Und zwar links der Hauptstrasse, zum Hafen hin und rechts der Hauptstrasse zum Handwerkerviertel hin. Die Hauptstrasse selbst ist gesäumt von Kleinbürgerlichen Wohnhäusern, Gasthäusern sowie kleinen Geschäften. Auf der linken Seite befinden sich die Zunft und die Strassen der Fleischer und Metzger, sowie der Bäcker und Konditoren und der Schneider, Weber und Färber. Hier sorgen die Zünfte auch selbst für ihre Sicherheit, wenn auch nicht so gut, wie im Handwerkerviertel.

Auf der rechten Seite haben sich die Zunft der Schneider, Weber und Färber und die Zunft der Schuster und Sattler niedergelassen, letzte dabei fast immer dicht an der Hauptstrasse. In ihren Zunftstrassen sorgen beide Zünfte auch für Sicherheit. In den Strassen dahinter bis zum Hafen selbst sorgen die Menschen selbst für Ordnung, was Banden und Gangs die Strassen dominieren läßt. Hier leben Landflüchtlinge, Menschen ohne Bürgerrechte, Diebe, Gauner, Tagelöhner, Zinswucherer, Menschen die illigal einem Zunft-Handwerk nachgehen. Die Gasthäuser sind billig und schmutzig, die Bordelle ebenfalls. Die einzige offizelle Gilde, die hier unterkommt sind die Rattenfänger, welche aber auch eine Bande unter vielen sind. Die Bettlergilde, sowie Erythnul’s Hand haben hier irgendwo ihre versteckten Hauptquartiere.

Die Kanalisation

Der Randwärts gelegende Teil von Codonactes verfügt über eine Kanalistion. Die Abflüsse befinden sich am Ann, kurz vor dem Hafen, und sind alle mit schweren Eisengittern versehen. Ebenfalls an den Übergängen zwischen den Viertel sind schwere Eisengitter eingezogen. Dies hindert aber die Diebsgilden nur begrenzt daran die Kanalisation zu nutzen. Die Gilde der Baumeister ist derzeit bei Planungen das Handwerkerviertel ebenfalls mit einer Kanalisation zu versehen. Unterhalb des Aussenviertels gibt es ebenfalls eine weitläufige Unterkellerung. Diese dient zum Großteil den Zwergen als Wohnungen, aber viele Gänge werden auch von den Diebesgilden genutzt. Die Zwerge dulden dabei oft die Nutzung, nur die Gänge, die zu den Wohnungen führen sind verschlossen und werden schwer bewacht.

Gilden und Zünfte

Zünfte

  • Zunft der Schreiner, Tischer, Zimmerleute und Küfer
  • Zunft der Fleischer und Metzger
  • Zunft der Bäcker und Konditoren
  • Zunft der Grob- und Pferdeschmiede
  • Zunft der Goldschmiede und Edelsteinschleifer
  • Zunft der Plättner und Rüstungmacher
  • Zunft der Waffenschmiede
  • Zunft der Gerber, Kürschner und Lederer
  • Zunft der Schneider, Weber und Färber
  • Zunft der Instrumentenbauer
  • Zunft der Drucker und Graveure
  • Zunft der Steinmetze und Töpfer
  • Zunft der Schuster und Sattler

Gilden (offizell)

  • Händlergilde
  • Gilde der Heilkundigen und Apotheker
  • Gilde der Barden, Musikanten und Spielleute
  • Gilde der Magier
  • Gilde der Baumeister
  • Gilde der Brauer und Brenner
  • Gilde des Alchemisten
  • Gilde der Rattenfänger

Gilden (inoffizell)

  • Bettlergilde
  • Vecna’s Kinder (Diebesgilde)
  • Brückengeister (Diebesgilde)
  • Die alte Gilde (Diebesgilde)
  • Erythnul’s Hand (Diebes- und Meuchlergilde)
  • Gilde der Bordellbetreiber

Recht und Gesetz

(selbstverständliche Gesetze, wie das Mord, Diebstahl, Schlägerei, Betteln, usw. verboten sind, darauf gehe ich mal nicht ein, ebenso nicht auf die Besonderheite für bestimmte Zünfte und Gilden)

  • Nur Adligen ist das offene Tragen jedlicher Waffen erlaubt, selbiges gilt für das Gefolge des Adligen.
  • Priester und Kleriker ist das Tragen der Waffe ihres Gottes erlaubt.
  • Einfachen Bürger dürfen nur Dolche bis zu 40 cm tragen, sowie Stäbe, bei Waffenübungen sind die Waffen der Zunft erlaubt.
  • In Tuch eingeschlagene Waffen darf jeder transportieren.
  • Arkanes Zaubern ist in Codonactes nur mit einer Lizenz der Magiergilde erlaubt.
  • 2 Stunden nach Sonnenuntergang herscht Ausgangssperre und in den Kneipen und Gaststätten Sperrstunde. Ausnahme gilt für Alt-Condonactes.
  • 1 Stunde nach Sonnenuntergang werden die Stadttore festverschlossen.
  • Stadtfremde müssen beim Betreten des Tores Name, Herkunftsort, sowie Grund des Aufenthaltes angeben.
  • Handel und Verkauf ist ausserhalb der Markttage Mitgliedern der Händlergilde, sowie den Zünften vorbehalten. Auch Zunftmitglieder dürfen ausserhalb der Marktage nur in ihren Werkstätten verkaufen.

Gaststätten, Kneipen, Hotels und Bordelle (Beispiele)

  • Zum Anker – Eine billige, schmumrige Hafenkneipe dicht bei den Docks, hauptsächlich trifft man hier auf Seeleute und Dockarbeiter. Es gibt zwei Zimmer, die man stundenweise buchen kann.
  • Zum Mittwärtigen Stadttor – ein Gasthaus im Aussenviertel kurz vor dem Stadttor gelegen. Günstig, aber sauber. Es gibt deftige Kost, und neben dem Schlafsaal auch einige Doppel- und Einzelzimmer.
  • Zum goldenen Reh – Hotel und Restauration in Alt-Codonactes. Teuer, edel und sauber. Hier residieren Adlige und reiche Händler, die keine eigenen Stadthäuser haben.
  • Zum goldenen Eber – Eine heruntergekommen Gaststätte im Aussenviertel. Es gibt billiges Bier, deftige Küche. Und die Krüge sind meist auch sauber. Es gibt einen kleinen Schlafsaal.
  • Am Markt – Die Händeler Gaststätte direkt am Markt. Es gibt immer gutes Essen und ordendtliches Bier, nicht wirklich billig, aber auch nicht überteuert. Neben dem großen Schlafsaal existieren auch einige Einzelzimmer, Doppelzimmer, sowie 5er Zimmer.
  • Armer Mann – Die einzige Gaststätte im Tempelbezirk. Es gibt spärliches Essen, dünnes Bier und harte Betten. Hier gibt es den sicherlich größten Schlafsaal ausserhalb der Kaserne. Hier finden vor allem Pilgerzüge Unterkunft.
  • Hexenkessel – Eine Taverne im Randviertel, wird durch einen Gnom Illusionisten betrieben, der hier allerlei magische Spielchen umsetzt. So glühen seine Getränke oft, seine Keller sind halbtransparten Wesen und abends ist der Schankraum durch verschiedene Lichter erleuchtet.
  • Theaterkeller – Die Taverne unter dem Theater, hier trifft man die Schauspieler nach den Vorstellungen, aber auch viele Barden, Maler und andere Künstler. Es gibt einige wenige Schlafplätze.
  • Moradin’s Keller – Diese Taverne im Aussenviertel wird fast nur von Zwergen besucht. Sie liegt in den Schächten der Zwerge. Hier gibt es starkes Bier, aber keine Übernachtungsmöglichkeiten.
  • Der Salon – Ein teueres Bordell in Alt-Codonactes, teuer, edel, aber auch entsprechend Auswahl an Angestellten, sowohl männlich wie auch weiblich. Menschen, Halbelfen und Halblinge.
  • Seeschwalbe – Ein billiges Hafenbordell
  • 12 Schleicher des Sultans – Ein Bordell im Stil des Südlichen Reiches. Exotisch, vor allem dunkelhäutige Angestellte, nicht so teuer wie der Salon, aber auch nicht billig.

Codonactes

Das Herz des Reiches ChristophMoser